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    Wall Street Update: US-Börsen zur Mittagszeit uneinheitlich

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    New York (Frankfurt: A0DKRK - Nachrichten) (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes zeigen am Mittwochmittag unterschiedliche Vorzeichen. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) gewinnt aktuell 0,40 Prozent auf 12.667,69 Zähler, während der NASDAQ Composite (Nasdaq: ^IXIC - Nachrichten) (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) einen Abschlag von 0,25 Prozent auf 2.855,84 Stellen zeigt. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) notiert indes 0,08 Prozent schwächer bei 1.377,19 Punkten.

    Die saisonbereinigte Zahl der US-Verkäufe neuer Häuser hat sich im Juni 2012 verringert. Dies teilte die Statistikbehörde mit. Demnach sank die Zahl gegenüber dem Vormonat um 8,4 Prozent auf 350.000 Häuser, während Volkswirte eine Zahl von 373.000 erwartet hatten. Für den Vormonat war eine Zahl von 382.000 (vorläufig: 369.000) Häusern ermittelt worden. Das Vorjahresniveau von 304.000 Verkäufen wurde um 15,1 Prozent übertroffen. Die Energy Information Administration (EIA) veröffentlichte für die Woche zum 20. Juli 2012 einen Anstieg der Rohöllagerbestände um 2,7 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Bei Benzin wurde ein Zuwachs von 4,1 Millionen Barrel ausgewiesen. Ferner wurde bei den Mitteldestillaten wie Diesel eine Zunahme der Lagerbestände um 1,7 Millionen Barrel erzielt.

    Heute standen einmal mehr die Quartalszahlen vieler Konzerne auf der Agenda. So legte der Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb (ISIN US1101221083/ WKN 850501) seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal vor, wonach der Umsatz mit 4,44 Mrd. US-Dollar unter dem Vorjahreswert von 5,43 Mrd. US-Dollar lag. Der Nettogewinn sank auf 645 Mio. US-Dollar bzw. 38 Cents je Aktie, nach einem Nettogewinn von 902 Mio. US-Dollar bzw. 52 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Die Aktie notiert 0,5 Prozent fester.

    Die Level 3 Communications Inc. (ISIN US52729N3089/ WKN A1JL12) veröffentlichte für das zweite Quartal einen Umsatz, der mit 1,59 Mrd. US-Dollar auf dem Niveau des Vorjahres. Beim Nettoergebnis wurde ein Verlust von 62 Mio. US-Dollar bzw. 29 Cents je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettoverlust von 181 Mio. US-Dollar bzw. 1,59 US-Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Das Papier bricht aktuell um 11,8 Prozent ein.

    Der Automobilhersteller Ford (ISIN US3453708600/ WKN 502391) erklärte, dass sich sein Gewinn im zweiten Quartal mehr als halbiert hat, was vor allem auf eine höhere Steuerlast und ein schwaches Geschäft in Europa und Südamerika zurückzuführen ist. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen jedoch geschlagen, was mit einer soliden Entwicklung bei Ford North America und Ford Credit zusammenhängt. Anteilsscheine von Ford (NYSE: F - Nachrichten) geben zurzeit 1,0 Prozent nach.

    Daneben gab der weltweit zweitgrößte Softdrink-Konzern PepsiCo (ISIN US7134481081/ WKN 851995) bekannt, dass sein Gewinn im zweiten Quartal gesunken ist. Dabei hatte das Ergebnis unter Restrukturierungskosten und dem stärker US-Dollar zu leiden. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis jedoch übertroffen, wobei man von Preiserhöhungen profitierte. Zudem wurde die Jahresplanung bestätigt. Anteile von PepsiCo (Euronext: PEP.NX - Nachrichten) tendieren vor diesem Hintergrund 1,8 Prozent fester.

    Der Baumaschinenhersteller Caterpillar (ISIN US1491231015/ WKN 850598) konnte im zweiten Quartal 2012 dank weltweit starker Umsätze ein klares Gewinnwachstum erreichen und hat seinen Ausblick für das Gesamtjahr erhöht. Die Analystenschätzungen wurden dabei übertroffen. Nach anfänglichen Zugewinnen rutschten Caterpillar (NYSE: CAT - Nachrichten) -Anteile ins Minus und notieren aktuell 0,6 Prozent schwächer.

    Unteressen ging das Ergebnis des drittgrößten US-Ölkonzerns ConocoPhillips (EUREX: COPF.EX - Nachrichten) (ISIN US20825C1045/ WKN 575302) im zweiten Quartal 2012 zurück, lag jedoch über der Analystenschätzung. Diese Entwicklung führte das Unternehmen auf Rückgänge bei den Energiepreisen sowie bei der Öl- und Gasproduktion zurück. Aktien von ConocoPhillips geben 3,0 Prozent nach.

    Papiere von Boeing (ISIN US0970231058/ WKN 850471) tendieren aktuell 2,1 Prozent fester. Der Flugzeughersteller konnte im zweiten Quartal 2012 infolge gestiegener Auslieferungen von Zivilflugzeugen das Vorjahresergebnis sowie die Analystenprognosen übertreffen. Ferner wurde der Ausblick angehoben.

    Daneben meldete die Fluglinie Delta Air Lines (ISIN US2473611083/ WKN 850874), dass sie im zweiten Quartal trotz gestiegener Umsätze in die roten Zahlen gerutscht ist, was vor allem auf Verluste aus Treibstoff-Hedging-Aktivitäten zurückzuführen ist. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen jedoch knapp geschlagen. Der Wettbewerber US Airways (ISIN US90341W1080/ WKN A0HFWK) konnte im zweiten Quartal einen Gewinnsprung verzeichnen, was auf deutlich gestiegene Passagierzahlen zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis klar übertroffen. Die Fluggesellschaft JetBlue Airways (ISIN US4771431016/ WKN 541867) verkündete indes, dass sie ihren Gewinn im zweiten Quartal angesichts deutlich gestiegener Passagierzahlen und verbesserter Margen mehr als verdoppeln konnte. Die Erwartungen wurden damit erfüllt. Aktien von Delta (BSE: DELTACORP.BO - Nachrichten) legen 3,4 Prozent zu, während sich Papiere von US Airways um 0,8 Prozent verteuern. Anteile von JetBlue geben indes 1,0 Prozent ab.

    Der Rüstungskonzern Northrop Grumman (ISIN US6668071029/ WKN 851915) musste im zweiten Quartal 2012 ein geringeres Ergebnis ausweisen, hat seinen Ausblick jedoch angehoben. Die Erwartungen wurden dabei geschlagen. Indes hat auch der Konkurrent General Dynamics (ISIN US3695501086/ WKN 851143) im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang ausgewiesen. Die Marktschätzungen wurden übertroffen. Jedoch wurde ein enttäuschender Jahresausblick gegeben. Während Northrop 1,1 Prozent abgeben, verlieren General Dynamics ein 1,8 Prozent an Wert.

    Der Pharmakonzern Eli Lilly (ISIN US5324571083/ WKN 858560) konnte die Erwartungen im zweite Quartal schlagen und präsentierte einen starken Ausblick. Die Aktie verbucht momentan ein Kursplus von 3,5 Prozent. Der drittgrößte US-Elektronikhändler RadioShack (ISIN US7504381036/ WKN 852618) teilte mit, dass er im zweiten Quartal angesichts rückläufiger Margen einen Verlust erwirtschaftet hat. Die Erwartungen wurden damit verfehlt. Papiere von RadioShack (NYSE: RSH - Nachrichten) sacken um 30,4 Prozent ein, während Anteilsscheine von WellPoint (Düsseldorf: AE1.DU - Nachrichten) (ISIN US94973V1070/ WKN A0DNLY) um 12,0 Prozent einbrechen. Der US-Krankenversicherer hatte zuvor erklärt, dass er im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang verbuchen musste, was auf negative Einmaleffekte zurückzuführen ist. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen verfehlt. Zudem wurde der Jahresausblick gesenkt.

    Bereits gestern nach Börsenschluss hatte Apple (Xetra: 865985 - Nachrichten) (ISIN US0378331005/ WKN 865985) seine Zahlen zum dritten Fiskalquartal bekannt gegeben. Das stärkere Quartalsergebnis wurde durch das Absatzplus um 28 Prozent bei iPhones auf 26 Millionen und um 84 Prozent bei iPads auf 17 Millionen getragen. Der Verkauf von Macs belief sich auf 4 Millionen (+2 Prozent). Bei iPods wurde ein Rückgang um 10 Prozent auf 6,8 Millionen Stück gemeldet. Die Erwartungen der Analysten wurden jedoch verfehlt. Zudem wurde ein schwacher Ausblick auf das laufende vierte Quartal gegeben. Vor diesem Hintergrund büßen Aktien von Apple (NasdaqGS: AAPL - Nachrichten) aktuell 4,5 Prozent ein. Daneben veröffentlichte der Netzwerkausrüster Juniper Networks (ISIN US48203R1041/ WKN 923889) die Ergebnisse für das zweite Quartal. Dabei konnten die Erwartungen der Analysten klar geschlagen werden. Der Ausblick indes enttäuschte. Papiere von Juniper gewinnen 12,6 Prozent hinzu. Ebenfalls nachbörslich meldete die Eisenbahngesellschaft Norfolk Southern (ISIN US6558441084/ WKN 867028), dass ihr Gewinn im zweiten Quartal leicht gesunken ist, was u. a. das Ergebnis schwacher Kohletransporte ist. Die Erwartungen wurden jedoch klar geschlagen. Norfolk-Anteile verlieren 0,7 Prozent. (25.07.2012/ac/n/m)

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