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    Wall Street-Schluss: US-Börsen schließen freundlich, Facebook-Aktie auf Talfahrt

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    New York (Frankfurt: A0DKRK - Nachrichten) (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten US-Börsen verabschiedeten sich am Donnerstag mit Zugewinnen aus dem Handel. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) schloss mit einem Plus von 0,65 Prozent bei 13.250,11 Zählern. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) notierte abschließend 1,04 Prozent fester bei 3.062,39 Stellenund der S&P 500 (SNP: ^GSPC - Nachrichten) (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) ging mit einem Aufschlag von 0,71 Prozent auf 1.415,51 Punkte aus dem Handel.

    Das US-Arbeitsminsterium erklärte heute, dass sich die Arbeitsmarktsituation in der Woche zum 11. August 2012 verschlechtert hat. So erhöhte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gegenüber der Vorwoche um 2.000 auf 366.000. Unterdessen verbuchten die Baugenehmigungen in den USA im Juli einen saisonbereinigten Anstieg. Das Handelsministerium erklärte, dass auf annualisierter Basis insgesamt 0,812 Millionen Baugenehmigungen für Privathäuser erteilt worden waren. Damit wurden das revidierte Vormonatsniveau von 0,760 Millionen um 6,8 Prozent und der entsprechende Vorjahresstand von 0,627 Millionen um 29,5 Prozent übertroffen. Die Wohnbaubeginne wiesen gleichzeitig im Juli einen saisonbereinigten Rückgang aus. So belief sich die Zahl auf 0,746 Millionen Baubeginne. Damit wurde das Vormonatsniveau von revidiert 0,754 Millionen um 1,1 Prozent verfehlt. Der entsprechende Vorjahreswert von 0,614 Millionen wurde hingegen um 21,5 Prozent übertroffen. Der an den US-Finanzmärkten viel beachtete Geschäftsklimaindex der Fed-Regional-Notenbank von Philadelphia hat sich im August 2012 verbessert, jedoch nicht so sehr wie erwartet. Demnach ist der Index von -12,9 Punkten im Vormonat auf nun -7,1 Punkte gestiegen.

    Die Facebook-Aktie (ISIN US30303M1027/ WKN A1JWVX) stürzte am heutigen Donnerstag auf den tiefsten Stand seit ihrem Börsengang vor drei Monaten. Grund für den Kursverfall war der Ablauf einer ersten Haltefrist. In der Folge trennten sich viele Anleger von ihren Anteilen, was den Aktienkurs auf unter 20,00 US-Dollar abrutschen ließ. Zum Vergleich: Der Ausgabekurs für die Anteile an dem sozialen Netzwerk hatte sich auf 38,00 US-Dollar belaufen. Abschließend verlor das Papier 6,2 Prozent an Wert.

    Der Software-Konzern Oracle (ISIN US68389X1054/ WKN 871460) wurde von der amerikanischen Börsenaufsicht SEC zur Zahlung einer Geldstrafe verurteilt. Die Securities and Exchange Commission (SEC) erklärte, dass Oracle (EUREX: ORCF.EX - Nachrichten) 2 Mio. US-Dollar Strafe zahlen müsse. Diese Strafe steht in Zusammenhang mit einer angeblichen Verletzung des U.S. Foreign Corrupt Practices Act. Demnach habe es Oracle nicht verhindern können, dass ein Unternehmensbereich Gelder aus den Geschäftsbüchern abzweigte. Durch diese Bargeldpolster der Tochtergesellschaft habe sich Oracle selbst dem Risiko ausgesetzt, dass diese versteckten Gelder illegal hätten genutzt werden können, so die Begründung der SEC. Die Aktie notierte zum Handelsende 1,5 Prozent fester.

    Der Softwarekonzern Microsoft (ISIN US5949181045/ WKN 870747) konnte einem Pressebericht zufolge einen ehemaligen Manager der Deutsche Telekom AG (Xetra: 555750 - Nachrichten) (ISIN DE0005557508/ WKN 555750) als neuen Chef von Microsoft Deutschland verpflichten. Demnach wird der bisherige Marketingleiter der Deutschen Telekom, Christian Illek, ab Mitte September die Geschicke von Microsoft Deutschland leiten. Damit tritt llek die Nachfolge von Ralph Haupter an, der seit dem 1. Juli die Geschäfte von Microsoft (NasdaqGS: MSFT - Nachrichten) in China verantwortet. Der Anteilsschein ging mit einem Zugewinn von 1,9 Prozent aus dem Handel.

    Der Getränkekonzern PepsiCo (ISIN US7134481081/ WKN 851995) gab einen Wechsel in ihrer Unternehmensführung bekannt. So wurde Debra Crew zum neuen President der Sparte PepsiCo Americas Beverages ernannt. Sie tritt damit die Nachfolge von Sarah Robb O''Hagan an, die das Unternehmen verlässt, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu widmen. Die Aktie schloss 1,3 Prozent fester.

    Der Einzelhandelskonzern Ross Stores (ISIN US7782961038/ WKN 870053) bezifferte seinen Umsatz im zweiten Quartal auf 2,34 Mrd. US-Dollar, nach 2,09 Mrd. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn verbesserte sich auf 182,0 Mio. US-Dollar bzw. 81 Cents je Aktie, nach einem Nettogewinn von 148,3 Mio. US-Dollar bzw. 64 Cents je Aktie im zweiten Quartal 2011. Mit diesen Ergebnissen wurden die Erwartungen des Marktes erfüllt. Das Papier notierte nahezu auf ihrem Vortagesstand.

    Der US-Technologiekonzern International Business Machines (IBM (NYSE: IBM - Nachrichten) ) (ISIN US4592001014/ WKN 851399) kündigte am Donnerstag einen weiteren Zukauf an. Demnach wurde eine Vereinbarung zur Übernahme der nicht börsennotierten Texas Memory Systems geschlossen. Bei dem 1978 gegründeten Unternehmen mit Sitz in Houston/Texas handelt es sich um einen führenden Anbieter von Flash-Memory-Lösungen. Finanzielle Einzelheiten der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. Die IBM-Aktie gewann bis Handelsende 1,2 Prozent hinzu.

    Der Einzelhandelskonzern Wal-Mart Stores (ISIN US9311421039/ WKN 860853) konnte im zweiten Quartal mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Profitiert hat das Unternehmen vor allem von der starken Umsatzentwicklung auf dem US-Heimatmarkt, wobei man hier bei den vergleichbaren Umsatzerlösen bei Wal-Mart US ein von Plus von 2,2 Prozent verzeichnet hatte. Bei Sam´s Club wurde bei den Same Store Sales ein Plus von 4,2 Prozent erreicht. Auch im Auslandsgeschäft habe man mit einem Umsatzplus aufwarten können, so der Konzern. Im Anschluss hob Wal-Mart seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr an. Die Aktie gab unterm Strich 3,0 Prozent nach.

    Papiere der Sears Holdings (NasdaqGS: SHLD - Nachrichten) (ISIN US8123501061/ WKN A0D9H0) zeigten eine Verbesserung um 6,5 Prozent. Der Betreiber der Sears-Kaufhäuser und der Kmart-Discountgeschäfte hat im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang verzeichnet. Der Nettoverlust konnte aber verringert werden. Profitiert habe man vor allem von rückläufigen Lagerbeständen und verbesserten Margen, so der Konzern. Auch das Finanzergebnis habe man dank geringerer Verbindlichkeiten weiter verbessern können. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen der Analysten erreicht.

    Aktien des Einzelhändlers Dollar Tree (ISIN US2567461080/ WKN A0NFQC) verloren abschließend 1,8 Prozent an Wert. Das Unternehmen hatte für das zweite Quartal einen Umsatzanstieg ausgewiesen und konnte seinen Gewinn verbessern. Die Erwartungen der Analysten wurden geschlagen, der Ausblick fiel jedoch eher verhalten aus.

    Die Einzelhandelskette Stage Stores (ISIN US85254C3051/ WKN 529981) konnte im zweiten Quartal ihr Ergebnis verbessern und die Analystenerwartungen schlagen. Aufgrund weniger Rabattaktionen konnten die Margen gesteigert werden. Zudem wurde der Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Der Anteilsschein schloss 2,3 Prozent im Plus.

    Für GameStop (ISIN US36467W1099/ WKN A0HGDX) ging es bis Handelsende 5,5 Prozent nach oben. Der größte Videospiele-Händler in den USA musste einen Umsatzrückgang ausweisen. Der Nettogewinn verringerte sich ebenfalls, lag aber knapp über den Erwartungen der Analysten.

    Der Computerspiele-Hersteller Electronic Arts (ISIN US2855121099/ WKN 878372) zieht einem Medienbericht zufolge einen Verkauf des Unternehmens in Betracht. Derzeit befände sich der Prozess jedoch noch in einem sehr frühen Stadium. Wie es unter Berufung auf eine mit der Situation vertraute Quelle heißt, wäre Electronic Arts (NasdaqGS: ERTS - Nachrichten) mit einem Preis von 20,00 US-Dollar je Aktie im Falle einer Transaktion zufrieden. Der Titel legte 5,5 Prozent zu. (16.08.2012/ac/n/m)

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