WAS IHRE FREUNDE LESEN

    VW-Chef erwartet hartes Jahr 2013 für die Autobranche

    AKTUELLER KURS

    SymbolKursVeränderung
    F14,79-0,02
    NBXB.DE0,030,00
    PEU.HM7,500,15
    VOW.DE164,000,25

    Wolfsburg (dapd). Der Autohersteller Volkswagen rechnet mit einem harten Jahr 2013 für die Branche. "So viel ist sicher: Das Jahr 2013 wird hart - für die Automobilbranche als Ganzes und auch für uns bei Volkswagen (Xetra: 766400 - Nachrichten) ", sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn am Dienstag in Wolfsburg auf einer Betriebsversammlung vor 15.000 VW-Beschäftigten. Die Weltwirtschaft bleibe auf absehbare Zeit angespannt.

    Gleichzeitig steuert die Marke VW aber auf ein weiteres Rekordjahr zu: VW lieferte von Januar bis November (Xetra: A0Z24E - Nachrichten) weltweit 5,22 Millionen Fahrzeuge aus, ein Wachstum von 11,2 Prozent. Im Einzelmonat November lief es mit einem Plus von 11,5 Prozent sogar noch ein wenig besser, wie der Hersteller mitteilte. "Für das Gesamtjahr erwarten wir einen neuen Auslieferungsrekord", erklärte Vertriebsvorstand Christian Klingler. Besonders gut war der VW-Absatz in Russland, China und den USA, während die Verkäufe in Westeuropa um rund sechs Prozent zurückgingen.

    Winterkorn erklärte den Erfolg des Unternehmens mit seiner hohen Flexibilität, der internationalen Ausrichtung und den "hervorragenden Produkten". Er nannte als Beispiel den neuen Golf. "Schon jetzt haben wir mehr als 60.000 Bestellungen eingefahren - ein tolles Ergebnis, das uns Rückenwind gibt", sagte der VW-Chef. Das Auto ist erst seit wenigen Wochen auf dem Markt.

    Winterkorn dankte den Mitarbeitern für ihren Einsatz: "2012 war ein gutes, ein sehr gutes Jahr für die Marke Volkswagen und für den gesamten Konzern. Der ganzen Mannschaft möchte ich dafür ein großes Kompliment aussprechen." Winterkorn kündigte Sachinvestitionen von 1,8 Milliarden Euro für den Fahrzeugbau im Werk Wolfsburg an.

    Während Konkurrenten wie Opel, Peugeot (Hamburg: PEU.HM - Nachrichten) oder Ford (NYSE: F - Nachrichten) wegen Auftragsmangel Werke schließen müssen, profitiert VW vor allem von den Auslandsmärkten. Im größten Einzelmarkt China stieg der Absatz bis Ende November um 19 Prozent auf 1,92 Millionen Einheiten. In Nordamerika lag das Plus bei 25,5 Prozent auf 563.000 Fahrzeuge. In Südamerika stiegen die Verkäufe um 8,2 Prozent auf 766.400 Einheiten.

    dapd

    Meistgelesene Artikel

    • Der große Test: Auslandsreise-Krankenversicherungen
      Der große Test: Auslandsreise-Krankenversicherungen Klüger kaufen - Fr., 24. Mai 2013 15:25 MESZ
      Der große Test: Auslandsreise-Krankenversicherungen

      Urlaub – die schönste Zeit des Jahres. Wenn man ausgerechnet am Urlaubsort in fernen Ländern krank wird oder bei einem Unfall zu Schaden kommt, ist es besonders wichtig, gut versichert zu sein. Finanztest hat passend zum Beginn der Ferienzeit 40 … Continue reading →

    • Schnäppchen verleiten einen schnell dazu, mehr zu kaufen, als man eigentlich benötigt. (Bild: thinkstock)
      Versteckte Fallen beim Einkauf Kühn empfiehlt - Do., 23. Mai 2013 17:53 MESZ
      Schnäppchen verleiten einen schnell dazu, mehr zu kaufen, als man eigentlich benötigt. (Bild: thinkstock)

      Die meisten von uns denken, sie machen beim Einkaufen oft echte Schnäppchen. Aber einige der so populären „Spartipps“ könnten Sie auf lange Sicht viel kosten. Hier sind fünf versteckte Kostenfallen beim Einkauf - und Wege, wie Sie sie umgehen.

    • Zürich (ots) - Die Mitgliederversammlung wird durch Barbara Schmid-Federer, Präsidentin SRK Kanton Zürich und Nationalrätin, geleitet. Ueli Frauenfelder, Gemeindepräsident, wird eine Grussbotschaft der Gemeinde Andelfingen überbringen. Neu wird Lisa Vettiger als Vertreterin des Jugendrotkreuzes für den Vorstand zur …

    • Deutsche Börse AG 24.05.2013 15:52 Dissemination of a Voting Rights Announcement, transmitted by DGAP - a company of EquityStory AG. The issuer is solely responsible for the content of this announcement. Notification of voting rights pursuant to sec. 25a para. 1 WpHG We received the ...

    • Hamburg (ots) - Im Jahr 2009 agierte die mk-group ("Care-Energy") als reiner Contractor und Energiedienstleister für Industrie und Gewerbe. In dieser Funktion war "Care-Energy" Letztverbraucher und galt als produzierendes Gewerbe. In 2010 verabschiedete die Bundesregierung das Gesetz über ...