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    Vorstellungsgespräch: Die fiesen Tricks der Personalchefs

    Sie wollen diesen Job unbedingt! Die Einladung zum Vorstellungsgespräch ist der erste Schritt - doch hier müssen Sie beweisen, dass Sie besser sind als die anderen Kandidaten. Eine intensive Vorbereitung auf das Job-Interview zahlt sich also aus. Wir haben zwei Experten gefragt, welche „Stresstests" derzeit bei Chefs besonders hoch im Kurs stehen - und wie man sie sicher besteht.

    Die Hände sind feucht, das Herz rast und die Stimme zittert: So ein Vorstellungsgespräch ist ohnehin schon aufregend genug. Und dann versuchen viele Personaler auch noch, ihre Bewerbungskandidaten mit subtilen Tricks auf die Probe zu stellen. „Bei echt ‚fiesen Fragen' sollte man innerlich immer daran denken, dass hier ein Stresstest im Schnellverfahren durchgeführt werden soll", erklären Christian Püttjer und Uwe Schnierda von der „Karriereakademie", Autoren des Ratgebers „Souverän im Vorstellungsgespräch - So schaffen Sie den Jobwechsel". Es ist also nicht alles, wie es im ersten Moment scheint - und mit Ihren Antworten können Sie unter Umständen mehr über sich selbst verraten, als Ihnen eigentlich lieb ist. „Die Firmenseite will den Bewerber aus der Reserve locken", wissen die beiden Experten. Und dabei kommen zahlreiche subtile Tricks und fiese Fragen zum Einsatz.

    Fünf Beispiele:

    1. Frage: „Was würde Ihr bester Freund an Ihnen kritisieren?"
    Hier werden Sie dazu aufgefordert, Ihre negativen Eigenschaften auszuplaudern.

    Diese Falle können Sie umgehen, indem Sie schlechte Angewohnheiten ganz einfach in gute umwandeln. Ihre Antwort könnte zum Beispiel so lauten: „Mein bester Freund würde sicherlich nur Kleinigkeiten an mir kritisieren. Er weiß, dass ich meine Arbeit gerne gut mache, daher muss er manchmal abends auf mich warten, weil ich eine Überstunde einlege.

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    2. Frage: „Was sind Ihre Schwächen?"
    Diese Frage schlägt in die gleiche Kerbe. Püttjer und Schnierda raten allgemein dazu, vor dem Vorstellungsgespräch eine kurze Selbstdarstellung der eigenen Stärken vorzubereiten. Die Stärken sollten natürlich zu den neuen Aufgaben in der neuen Stelle passen. Kommt dann eine Frage wie die nach den eigenen Schwächen, kann der clevere Bewerber Stärken unauffällig in Schwächen umwandeln — vorausgesetzt, sie passen zum Berufsbild. Beispiel: „Ich bin ein sehr neugieriger Mensch" oder „Ich kann ganz schön aufdringlich sein". Geht es um eine Stelle als Journalist oder in der Anzeigenabteilung, sind genau diese Charaktereigenschaften von Vorteil.

    3. Frage „Ihre Arbeitszeugnisse sind aber schlecht, warum?"
    Mal ehrlich: Niemand kennt Ihr Arbeitszeugnis so gut wie Sie selbst.

    Mit dieser Frage will Ihr Gegenüber nur Ihre innere Ruhe und Ihr Selbstbewusstsein aus dem Gleichgewicht bringen. Antworten Sie deshalb umso selbstsicherer, zum Beispiel so: „Meine Arbeitszeugnisse sollten eigentlich gut sein, denn die Firmen waren mit mir immer zufrieden. Im letzten Zeugnis steht ja auch ausdrücklich, dass ich gute Leistungen erbracht habe und mit dem Chef und den Kollegen gut zurechtkam."

    4. Frage: „Sie wechseln ja alle zwei Jahre den Job, sind Sie ein Jobhopper? Und wie schnell werden Sie uns wieder verlassen?"
    Weist Ihr Lebenslauf mehrere Jobwechsel auf, kennen Sie selbst den Grund dafür am besten. Erklären Sie sich und versuchen Sie dabei, sich möglichst positiv darzustellen. Weisen Sie darauf hin, dass Sie zuerst Ihre Stärken und Schwächen austesten wollten, ehe Sie sich auf einen dauerhaften Job festlegen — und dass es nun soweit ist. Auch andere Gründe sollten Sie selbstbewusst vortragen. Ein Beispiel: „Ich sehe mich nicht als Jobhopper. Im Gegenteil, den vorletzten Job habe ich nach zwei Jahren verloren, da die Firma insolvent ging."

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    5. Frage: „Was können Sie zum Erfolg unserer Firma beitragen?"
    Hier geht es um Ihren beruflichen Wert, den Sie möglichst überzeugend rüberbringen sollten. Außerdem prüft Ihr Gegenüber nach, ob Sie sich genau über die Stelle informiert haben, auf die Sie sich bewerben. Verpacken Sie diese Informationen in eine höfliche, überzeugende Antwort, die auf Ihren Wunschjob zugeschnitten ist. Handelt es sich beispielsweise um eine Stelle im Anzeigenbereich, können sie es so formulieren: „Mit Kunden bin ich immer sehr gut klar gekommen. Ich konnte nachweislich die Verkäufe in meiner Abteilung steigern. Viele zufriedene Kunden verlangten mich daher auch immer ausdrücklich am Telefon."

    Bild: thinkstockBild: thinkstock

    Außerdem: Auf die Körpersprache achten
    „Eine wichtige Rolle spielt auch die Körpersprache", so die Experten gegenüber Yahoo! Nachrichten. Sind die Schultern eingezogen und der Blick auf den Boden gerichtet, wirkt ein Bewerbungskandidat unsicher und nur wenig überzeugend. „Zu den Fragestellern auf Firmenseite sollte Blickkontakt gehalten werden", raten Püttjer und Schnierda deshalb. „Die Hände sollten nicht nervös mit Kugelschreiber, Schmuck oder sogar dem Smartphone herumspielen." Denn die Message, die bei Ihrem Gegenüber ankommt, lautet wie folgt: Wer nervös im Vorstellungsgespräch sitzt, der glaubt, nicht gut genug für den Job zu sein. Doch das Gegenteil ist der Fall — sind Sie doch eine Bereicherung für die Firma. Lassen Sie Ihre Hände auf den Oberschenkeln ruhen. So verbergen Sie entspannt eventuell zittrige Finger. Wenn Sie sich ruhig genug fühlen, unterstreichen Sie die vorgetragenen Einstellungsargumente mit sparsamen Gesten.

    Weitere fiese Tricks
    Doch nicht nur auf heikle Fragen müssen sich Bewerber gefasst machen, sondern auch auf weitere fiese Tricks. So gucken gewiefte Chefs ihr Gegenüber zum Beispiel gern erstaunt an, nachdem sie eine Antwort erhalten haben — ganz egal, ob die Frage zur Zufriedenheit beantwortet wurde oder nicht. Diese stille Provokation soll die Gelassenheit und die Selbstsicherheit des Kandidaten testen. „Häufig werden Bewerber auch auf vermeintliche Widersprüche in ihren Antworten hingewiesen." Auch hier heißt es vor allem: ruhig bleiben! Denn wenn Sie auf die Kniffe Ihres Gegenübers ausreichend vorbereitet sind, kann Ihnen keiner was — und den Traumjob dürften Sie auch in der Tasche haben.

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    126 Kommentare

    • Reiko  •  vor 3 Monaten
      „Ich sehe mich nicht als Jobhopper. Im Gegenteil, den vorletzten Job habe ich nach zwei Jahren verloren, da die Firma insolvent ging," sagte der Manager, der das eigentlich hätte verhindern sollen.
      • Shahrokh vor 3 Monaten
        ich hatte auch sofort daran gedacht. Manager könnte sagen: "wenn Sie genug gut wären , vielleicht könnte es nicht pasieren". Aber wenn es um eine riesige Firma ginge, durfte man dies nicht fragen
      • Erwin Lindemann vor 3 Monaten
        Ein Dauerarbeitsloser ist natürlich keine Jobhopper.
    • Bernd  •  vor 3 Monaten
      "Meine größte Schwäche? Meine Begabung Menschen wie sie zu tolerieren"
      • Alfi42 vor 3 Monaten
        Muß "sie" eigentlich "Sie" (den Personalchef) großgeschrieben werden?
        Es sind zwar nicht Götter in Halbweiß, aber viele ohne Ausbildung haben eine
        gewachsene Einbildung, und läßt das den Bewerber spüren.
      • Erwin Lindemann vor 3 Monaten
        Die Kunst ist, solche Bemerkungen so zu verpacken, dass der Betreffende das nicht sofort bemerkt sondern erst NACH der Einstellung.
    • Eisblume  •  vor 3 Monaten
      Lieber authentisch sein und keine Schleimspur hinterlassen! Wenn die Chemie stimmt, klappts meistens, wenn nicht, dann hat man keine Chance. Wenn sie dich ohnehin nur aussaugen wollen und dann wegwerfen, nehmen sie eh jeden und bezahlen NIX oder fas NIX.
      Ein wichtiges Thema wäre eher mal ein faires Arbeitsverhältnis mit menschlichen Bedinungen und einem Lohn, von dem man allerwenigstens leben kann. Von vielen Löhnen kann man nicht mal richtig existieren. Gescheffelt wird immer in die selbe Richtung und ausgebeutet wir immer mehr. Arbeitsrechte werden abgebaut usw. Also, die dreisten Fragen da oben, was soll das? Das zeigt doch nur, wie der Arbeitgeber drauf ist. Diese fiese Runtermachmentalität, was soll das? Ich hoffe, die Welt ändert sich mal und Menschen leben und arbeiten miteinander und nicht gegeneinander.
      • Matthias vor 3 Monaten
        Die "menschlichen" Firmen, die Sie beschrieben, gibt es. Wenn Sie mehr vom Kuchen haben wollen, dann müssen Sie die Gesellschaft ändern (das braucht Geduld) oder
        Sie machen sich zu selbst zu einem begehrten MA. (das hat auch mit Berufs-ausbildung zu tun) Dann haben Sie Zugang zu solchen Firmen und man wird Sie aus Eigennutz so gut bezahlen, wie sie es verdient haben....und man wird sich hüten, Sie im Einstellungsgespräch zu ärgern.
      • Erwin Lindemann vor 3 Monaten
        1973 habe ich mich bei Granini beworben. Das Einstellungsgespräch verlief positiv. Bis ich den künftigen Vorgesetzten kennenlernen durfte. .- Wir haben es immerhin 9 Monate miteinander ausgehalten.....
      • Karsten vor 3 Monaten
        ich bin bekennender Schleimer ... bis es zur Sache geht.
    • Sarah  •  vor 3 Monaten
      Es ist immer wieder erschreckend, wie grosskotzig sogenannte "Vorgesetzte" sind.
      Offenbar haben sie vergessen, dass sie auch mal schnell ausgetauscht werden können.
      Niemand ist unersetzlich, und das sollte man nie vergessen.
      Ganz abgesehen mal davon sollte man gut überlegen, ob man in diesem Land noch Steuern zahlen sollte, wenn man sieht, wofür die Gelder verbrannt werden.
      • Sarah vor 3 Monaten
        was für eine dummer aussage! der chef hat dafür zu sorgen, dass sein unternehmen erfolgreich ist u dazu gehört es, die richtigen mitarbeiter an land zu ziehen. mit großkotzigkeit hat das überhaupt nix zu tun!
        wenn du lieber einen auf Hartz 4 machst u meine steuergelder verschwendest, krieg ichs kotzen!!!
      • Sarah vor 3 Monaten
        mach dir keine sorgen um meine steuerzahlungen. Mich ärgert nur, wofür das Geld verschwendet wird, und unser eigenes Land verkommt total.
      • Erwin Lindemann vor 3 Monaten
        Bewerbungsgespräche werden oft an Leute delegiert, die selbst niemals "Chef" sein werden. BWLer, die ihre Sporen verdienen sollen oder verdient haben, sind hier gern diejenigen, die zwar nicht entscheiden aber nerven dürfen.
    • Des Namens beraubt  •  vor 3 Monaten
      "Fiese Tricks" ist Blödsinn. Wenn man zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird besteht doch schon "grundsätzliches Interesse". Danach ist jegliche Entscheidung partiell willkürlich.
      Und der Hinweis: "kann der clevere Bewerber Stärken unauffällig in Schwächen umwandeln " lockt nun wirklich keinen Personaler mehr hervor: "Ich bin perfektionistisch" kann in "Kleinkrämerei" uminterpretiert werden, "jung und dynamisch" als "unerfahren und hektisch" "kommunikativ" als "Plaudertasche" ausgelegt werden. Dann lieber Gegenfragen: "Was sehen Sie denn als Schwäche an? Wir können vieles sowohl positiv als auch negativ sehen".
      So - jetzt warten wir mal auf den nächsten Yahoo! Artikel mit der Überschrift: "Die fiesen Antworten der Bewerber" ;-))
      • Anu vor 3 Monaten
        naja hier geht es vielmehr um Unternehmen, die es sich leisten können, aus einer Vielzahl Bewerber zu wählen.
      • Erwin Lindemann vor 3 Monaten
        Manche Bewerber werden nur als "Tapete" bestellt, um die Stresssituation zu verschärfen. Bewerbungen im Rudel sind deutlich stressiger als Einzelbewerbungen. Die Konkurrenzsituation ist Bestandteil des Aufnahmeverfahrens.
      • Karsten vor 3 Monaten
        ich hatte schon Termine, wo sie nur noch ein paar Bewerber für "ferner liiefen" suchten. Denn habe ich dann auch die Meinung gesagt, wie eine Bauarbeiter dem sie das Bier umgeschmissen haben....
    • Jepp  •  vor 3 Monaten
      ehrlich währt am längsten.... wenn man was nicht kann und direkt daruf gefragt wird kann man es zugeben. wer lügt bei dem ist spätestens in der probezeit schluss.
    • ZG61  •  vor 3 Monaten
      Der fieseste Trick:
      Sie laden dich erst garnicht zum Vorstellungsgespräch ein und deine Bewerbung landet im Mülleimer.
    • Felix  •  vor 3 Monaten
      alles Quatsch man muss nur authentisch sein
    • Henri-C.  •  vor 3 Monaten
      Mich hat einmal einer gefragt - das war so ein Anthroposoph - was für einen Job mein Grossvater hatte. Da habe ich geantwortet, wenn er meinen Grossvater einstellen möchte, soll er ihn selber fragen und bin gegangen.
    • Heilerziehungspflegerin  •  vor 3 Monaten
      Was ist denn an diesen Fragen fies??? Die habe ich schon vor 11 Jahren bei meinen ersten Bewerbungsgesprächen gestellt bekommen! Man sollte auch nicht alles umdrehen und aus allem Stärken machen, damit man möglichst gut dasteht. Das ist Quatsch und wird von jedem Personaler (der ja schließlich genau darauf geschult ist) sofort entlarvt: "Aha, der/die kann nicht zu seinen/ihren Schwächen stehen". Klar ist das Gespräch die letzte Hürde, bei der sich entscheidet, ob man den Job bekommt oder nicht. Aber warum das Ganze nicht mit etwas Spaß nehmen? Ich habe irgendwann beschlossen, mich einfach darauf zu freuen, habe zwar alle Fragen ernsthaft und ehrlich beantwortet, aber bin mir nie untreu geworden. Die Gespräche für meinen derzeitigen Job (das waren drei Gerspräche!) bin ich auf diese Weise angegangen und habe noch nie dabei so viel Spaß gehabt! Und die Rückmeldung seitens der Personaler und des Geschäftsführers sagten das Gleiche, es wäre selten, dass ein Bewerber trotz Aufregung in einem Gespräch wirklich lächelt oder sich traut zu lachen, oder ehrlich genug ist, er selbst zu sein. Ihnen allen hätten die Gespräche genauso viel Spaß gemacht wie mir. Nehmt die Fragen einfach mit dem Hintergedanken "die müssen meine Nerven testen" und bleibt ehrlich. Unser Geschäftsführer hat mit etwa eine Reihe merkwürdiger Fragen gestellt, die nichts mit meinem Beruf zu tun hatten (z.B. "Was denken Sie, wer hat bei mir zuhause die Hosen an, ich oder meine Frau?" ich: "Ich schätze, Ihre Frau." oder "warum haben Sie sich heute morgen für dieses Outfit entschieden?" ich: "weil es mir gefällt, ich fühle mich darin wohl und ich finde, es steht mir."). Vor einem Jahr habe ich Bewerbungsgespräche mal aus der Sicht des AG erleben können und war in die Entscheidung einbezogen. Und ich muss sagen, obwohl ich weiß, wie aufgeregt man sein kann, und obwohl wir es den Kandidaten nicht schwer gemacht haben, hätten wir uns wesentlich mehr sichtbare Freude auf den Job bei vielen gewünscht. DAS ist es, was die Personaler wollen, Freude, keine perfekten Darstellungen!
    • Klaus  •  vor 3 Monaten
      Wie schön war es früher,so vor 20 Jahren noch.Da saß dir kein sogenannter Personaler gegenüber,der sich für den grössten Psyschologen hielt den die Welt je gesehen hat.Da ging es darum was man kann und sich vorstellen kann zu machen. Kein gefassel von überqualifiziert, weil man zuviel kann,und dann zu schnell unzufrieden ist.Ich denke manchem dieser Personaler ist es ein persönliches Anliegen Menschen schlecht zu machen,um ihnen zu zeigen das sie Macht haben. Stellt doch einfach ein Leute,es gibt ne Probezeit zbs. nur so könnt ihr sehen welche Hochkaräter ihr nicht bekommen hättet,es sind soviel ungeschliffene Diamanten da draussen,die könnten aber dürfen nicht zeigen was sie draufhaben.
    • Sybille  •  vor 3 Monaten
      Ich hatte auch einmal so einen Chef, der diese fiesen Fragen stellte. Da ich bei den Einstellungsgesprächen dabei war, wehrte ich mich permanent dagegen, derartige Fragen zu stellen, was bei meinem Chef negativ ankam. Ich bin nach vielen Jahren der Überzeugung, dass er diese dämlichen Fragen nur gestellt hat, um seine Macht gegenüber dem Jobsuchenden zu demonstrieren und seine eigenen Unzugänglichkeiten bzw. seine Inkompetenz zu vertuschen. Wer wirklich Menschenkenntnis hat und einen geeigneten Kandidaten für einen freien Job in der Firma sucht, braucht auf so übliche Machenschaften nicht zurückgreifen, sondern er versteht auch Aufregung und Patzer aus Nervosität. Personalchefs sollten besser daraufhin geschult werden!
    • Erika  •  vor 3 Monaten
      Mein Gott, was bin ich froh, dass ich Rentnerin bin...Ich hatte in meinem ganzen Berufsleben, 4 Arbeitsstellen, zwischen 12 und 35 Jahre. Man hat in dieser Zeit einfach einen Personalbogen ausgefüllt, die Zeugnisse dazu und fertig. Entweder man wurde genommen, oder nicht..Jetzt sind die Anforderungen so hoch, dass man schon studiert sein muß, um ein Bewerbungsgespräch zu führen...
    • Iris  •  vor 3 Monaten
      Was ich nicht verstehe, bei den hier durchwegs recht guten Kommentaren:
      Es wurde noch nie so viel gemobbt wie zur Zeit, es wir Jemand nur aufgrund irgend eines "guten" Zeugnisses eingestellt und stellt sich dan als totale Niete heraus - anstatt zu prüfen, ob er wirklich einen "Draht" zu dem Beruf hat.
      Arbeitnehmer landen zu Tausenden in unterbezahlten, für sie ungeeigneten Jobs - oder/und werden von der ARGE in solche gezwungen!
      Eine vernüftige Mischung von Jung und Älter in der Arbeit fehlt! Die Jungen bringen neue Impulse, die Älteren die Erfahrung - auf diese Art habe ich viele Jahre gut und erfolgreich gearbeitet.
      Die Chefs werden immer jünger und es fehlt die (Lebens)Erfahrung - dazu kommt oft noch eine große Portion Arroganz und sehr oft sieht es dann mit der Fa. unter solch einer Leitung schlecht aus! Dazu kommt dann noch die "Geiz ist Geil" Mentalität - na ja, das ist wohl die neue Zeit!
    • Thomas  •  vor 3 Monaten
      Wie gut wird diese Firma geleitet?
      Abeitet sie profitabel?
      Ist sie Konkurrenten überlegen?
      Zahlen Sie menschenwürdige Löhne?
      Ist mein Job hier sicher?
      Was ist Ihnen die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter wert?
    • globetrotter  •  vor 3 Monaten
      Also, ich kann mich sehr genau an der meinigen Situation in Punkto "Vorstellungsgespräch" erinnern. Den dieses Ereignis ist fest verankert, im Oberstübchen, so auch bei meinem jetzigem Vorgesetzten. Bin zwar in Gewissem Maße - jetzt nach fast 12 Jahren, die ich hier bin - auch mein eigener Chef, was versch. Belange unseres Jobs betrifft, doch letztendlich werden alle Probleme hier in Gemeinschaft gelöst und entschieden.
      Mein Vorstellungs-Trauma ( ;-)) ) fand in einer netten kleinen Taberna statt und bevor es an das Haupt-Thema heran ging, wurde erst mal ausgiebig gefloskelt und jede Menge Witze über alles Mögliche gemacht. Seine Gattin war ebenfalls mit anwesend, da sie - sozusagen - unsere Auffangstation für Verletzte und Verwaiste Wild-Tiere hier leitet. Über meinen Job , wo ich ca 8 Jahre im parque nacional in der Dom. Rep. tätig gewesen bin und da ich von daher diesen hier angeboten bekam (ich wollte irgend wie mehr für die Natur meinen Beitrag leisten) meines damaligen Bosses, waren schon mal die Voraussetzungen gegeben.
      Nach guten 5 Std., die wir zusammen gesessen, streckte mein jetziger Boss und seine Gattin mir ihre Hände entgegen und gratulierten mir mit einem Herzlichen Willkommen in seinem Team.
      Der Rest war nur noch reine Formsache was die Behördengänge etc betraf. Dies alles erledigte Señor Rodrigez mit mir Persönlich. Da ziehe ich heute noch meinen Hut vor ihm!

      Was ich damit sagen möcht: Es könnte bei manch Einstellungen viel lockerer und nicht so Steif - als stünde man vor dem Military-Gericht oder sonstiger Allmächtigkeit - von der Rolle gehen.
      So wie in einem Kommi hier erwähnt wurde. Sie hatte sich mit jemanden - auf ganz Natürliche Art - auf dem Flur unterhalten, und schon "ping" war im nach-hinein alle Anspannung verflogen . Bravo, weiter so!
      In diesem Sinne, locker bleiben und keine Pillen vorher zur Beruhigung schlucken, das schlägt trotzdem auf den Magen.
      Guten Morgen und Adios nach Deutschland.
      Fütterung meiner Gehege-Patienten wartet. ;-)))
    • Home  •  vor 3 Monaten
      Ich kassiere damit sicher ein paar Daumen runter, aber wenn ich eine Stelle unbedingt haben will und unsicher bin im Vorstellungsgespräch, dann biete ich 14 Tage Probearbeiten an, so kann sich der Arbeitgeber ein Bild von mir machen und ich kann dann auch besser einschätzen ob die Stelle zu mir passt, das Betriebsklima ist ja nicht unwichtig.
    • efg  •  vor 3 Monaten
      wenn man lügen muss um einen job zu bekommen, dann sollte man mal darüber nachdenken, ob es der richtige ist.
      arbeitgeber wollen menschen, die zu ihrem unternehmen, team und den aufgaben passen... das ist doch verständlich.
      floskeln und rumlügen - das rächt sich in der probezeit.
      lieber ehrlich sein - denn auch dass kann einem arbeitgeber gefallen. kein mensch ist perfekt oder kann alles wissen - aber wenn man seine stärken und schwächen benennt, dann ist man ehrlich und klar. und nur dann ist man in der lage an diesen zu arbeiten.

      rumlügen fliegt immer auf - und welcher arbeitgeber will schon angelogen werden?
    • Des Namens beraubt  •  vor 3 Monaten
      Man muss sich nicht nur fragen: Passe ich zur Firma, sondern auch: Passt die Firma zu mir? Und wenn ich mit solchen Fragen wie oben nicht leben möchte - kann ich mich auch auf andere Stellen bewerben, denn ich verbringe viel (Lebens-) Zeit auf der Arbeit.
    • Lutitia  •  vor 3 Monaten
      Meine letzte "Schwäche" war, daß ich sehr perfektionistisch bin - ich muß alles mit größter Akrebie erledigen. Den Job habe ich trotzdem nicht gekriegt. :-(

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