New York (BoerseGo.de) - Der weltgrößte Kreditkartenanbieter Visa hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres seinen Gewinn um 29 Prozent gesteigert. Der Konkurrent von MasterCard und American Express verdiente im ersten Quartal 1,82 Dollar je Aktie und übertraf damit die Konsensschätzungen der Analysten um 3 Cent. Der Umsatz kletterte gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 11,7 Prozent auf 2,85 Milliarden Dollar, was ebenfalls über den Analystenschätzungen von 2,82 Milliarden Dollar liegt. Das Visa-Zahlungsvolumen verzeichnete im ersten Quartal einen Anstieg von 6,0 Prozent auf 1,0 Billionen Dollar. Die Zahl der Transaktionen kletterte um 4,0 Prozent auf 14,2 Milliarden- Visa verfolgt wie der Konkurrent Mastercard das gleiche Geschäftsmodell. Sie verleihen nicht selbst Geld, sondern übernehmen es für Banken, Fluggesellschaften oder Autoverleiher nur die Abwicklung der Zahlungen. Dafür kassieren sie Gebühren.
Allerdings hinterlassen die unsichere Wirtschaftslage und Regulierungen Spuren bei dem Wachstum der Kreditkartenkonzerne. Kreditkarten sind ein Inbegriff für die amerikanische Konsumkultur. Nach US-Behördenangaben besitzen fast 80 Prozent der US-Bürger Kreditkarten. "Wir ernten die Früchte unsere beschleunigten internationalen Expansion. Weiter investieren wir in unser Kerngeschäft und neuen Zahlungstechniken", so CEO Charles Scharf.
Die Aktie verliert nachbörslich aktuell 1,59 Prozent auf 158,27 US-Dollar.



