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    USA: Zinsen bleiben im Keller

    Frankfurt (BoerseGo.de) – „Die Wiederwahl Präsident Obamas hat es wahrscheinlicher gemacht, dass die amerikanischen Leitzinsen noch längere Zeit niedrig bleiben. Wenn die Amtszeit von Fed-Chairman Ben Bernanke abgelaufen ist, wird er sein Amt vermutlich an einen Kollegen aus dem Offenmarktausschuss weitergeben, der auf eine ähnlich lockere Geldpolitik setzt“, schreibt Robert M. Hall, Institutional Fixed-Income Portfolio Manager bei MFS Institutional Advisors in seinem aktuellen Rentenausblick.

    Trotz der Erwartung weiterer Staatsanleihekäufe der Fed im Anschluss an die „Operation Twist“ dürften die Renditen in den kommenden Monaten etwas steigen. Weil die Fed die Leitzinsen nicht anhebe, werde die Zinsstrukturkurve wohl etwas steiler ausfallen. Die Realzinsen würden negativ bleiben, da die Leitzinsen deutlich niedriger seien, als fundamental angemessen wäre, heißt es.

    „Wir schätzen amerikanische High-Yield-Anleihen aufgrund ihrer Bewertung und der nachlassenden Fundamentaldaten weiter zurückhaltend ein. Allerdings bleibt unser Ausblick für Unternehmensanleihen mit Investmentqualität positiv. Das günstige Verhältnis von Angebot zu Nachfrage hat diese Assetklasse das ganze Jahr 2012 über gestützt. So lange die Geldpolitik expansiv bleibt und die Marktteilnehmer mit einem - wenn auch mäßigen - Wachstum rechnen, dürfte sich daran nichts ändern“, so Hall.

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