Washington D.C. (BoerseGo.de) – Im US-Senatsausschuss laufen derzeit Bemühungen, die auf eine Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran hinauslaufen. Wie das Finanzportal MarketWatch am Donnerstag berichtet, hat sich der Senatsausschuss auf einen Entwurf geeinigt, der die Geldinstitute des Iran vom internationalen Bankendatenabkommen Swift ausschließen soll.
Dadurch wollen die Abgeordneten den Iran zum Einlenken und Stopp des Atomprogramms bewegen. Der in Belgien ansässige Finanzdienstleister Swift soll von den USA aufgefordert werden, iranische Geldhäuser vom Geldverkehr auszuschließen.
Die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT) standardisiert den Nachrichtenverkehr der globalen Finanzinstitute untereinander. Täglich leitet das System Transaktionen zwischen den Finanzinstituten mit einem Volumen von rund 5 Billionen Euro weiter. Zudem wird der Nachrichtenverkehr von 8.000 Geldinstituten in über 200 Ländern abgewickelt.
Die Pläne des Senatsausschuss müssen noch vom gesamten Senat abgesegnet werden. Zudem muss das Vorhaben mit dem Repräsentantenhaus abgestimmt werden. Im letzten Schritt müsste US-Präsident Barack Obama die Pläne bewilligen.





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