New York (BoerseGo.de) – Nachdem aus den USA für November heute mit 48,7 Milliarden US-Dollar ein überraschend großes Handelsbilanzdefizit bekanntgegeben wurde, haben diverse Analystenhäuser für das vierte Quartal 2012 ihre Wachstumsprognosen für die US-Wirtschaft nach unten revidiert. Das November-Handelsbilanzdefizit zeigte den höchsten Wert seit April 2012. Im Oktober wurde „nur“ ein Fehlbetrag von 42,1 Milliarden US-Dollar registriert.
Die Konsensschätzung unter den Ökonomen liegt laut den von MarketWatch befragten Experten für das vierte Quartal annualisiert nun bei einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,2 Prozent, verglichen mit der früheren Konsensprognose von 1,3 Prozent.
Betrachtet man die einzelnen Prognosen so hat Pierpont Securities die Wachstumsschätzung auf 0,5 Prozent gesenkt, von zuvor 1,5 Prozent. Die J.P. Morgan-Analysten haben ihre Schätzung für das vierte Quartal auf Jahresbasis auf 0,8 Prozent reduziert, gegenüber einer früheren Prognose von 1,5 Prozent. Bei Barclays (jetzt: 1,3 Prozent, zuvor: 2,0 Prozent) und Morgan Stanley (jetzt: 0,7 Prozent, zuvor: 1,5 Prozent) wurden die Prognosen ebenso reduziert.

