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    US-Wachstumswerte bieten trotz Fiskalklippe gute Renditechancen

    Frankfurt (BoerseGo.de) - Die Aktienmärkte starteten mit Aufschlägen in das Jahr 2013. Ein Grund ist, dass die befürchteten Steuermehrbelastungen in den USA durch den „American Taxpayer Relief Act“ begrenzt werden konnten. Außerdem brachte das Regelwerk einige ersehnte und längst überfällige Klarheiten für Unternehmen. Während die Unsicherheit darüber, wo es Einschnitte geben würde, im zweiten Halbjahr 2012 einen Rückgang der Unternehmensinvestitionen zur Folge hatte, ist jetzt klar, dass die Steuergutschriften für Forschung und Entwicklung erhalten bleiben. Auch dass Firmen die Hälfte des Wertes ihrer Neuinvestitionen sofort abschreiben können, wurde in der Wirtschaft und an den Märkten positiv aufgenommen, wie es im aktuellen Marktkommentar von AXA Investment Managers.

    „Der jüngste Kompromiss zwischen Republikanern und Demokraten ist nicht der große Wurf, der alle Probleme löst und Staatsausgaben und Steuerpolitik auf eine tragfähige Grundlage stellt. Die US-Parteien werden weiter miteinander ringen, denn ohne Anhebung der Schuldenobergrenze des Landes bis Mitte Mai treten automatische Ausgabenkürzungen in Kraft. Positiv aber ist, dass die Bankenbranche sich vom drohenden Sturz über die Fiskalklippe bislang nicht beeindrucken ließ. Im vierten Quartal 2012 stiegen die Kreditvergaben in den USA um 5,2 Prozent, und die Gewerbe- und Industriekredite stellten den größten Teil dieses Wachstums“, heißt es.

    Man solle aber nicht vergessen, dass es auch viele positive Entwicklungen gebe, beispielsweise die sich abzeichnende Unabhängigkeit bei der Energieversorgung. „Anleger können davon profitieren, vor allem, wenn sie in Firmen mit starker Branchenstellung und besonders guten Wachstumsaussichten investieren. EOG Resources etwa ist eines der größten unabhängigen Rohöl- und Erdgasunternehmen der Vereinigten Staaten, fungierte als Pionier im Ölschieferbereich und verfügt über große Bohrflächen und hohes Effizienzsteigerunspotenzial. Vom blühenden Ölgeschäft im Süden der USA und vom florierenden Handel mit Mexiko werden auch Firmen wie der Bahnbetreiber Kansas City Southern profitieren, ebenso wie von der Wiedergeburt des produzierenden Gewerbes in den USA. Immer häufiger werden Produktionskapazitäten aus dem Ausland zurückgeholt, auch von Großunternehmen wie Caterpillar, General Electric oder Ford“, so der AXA-IM-Marktkommentar.

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