New York (BoerseGo.de) - In den USA ist das vom Forschungsinstitut Conference Board ermittelte Verbrauchervertrauen im Januar auf das niedrigste Niveau seit dem November 2011 gefallen. Das US-Verbrauchervertrauen ist im Januar von 66,7 Punkten im Dezember auf 58,6 Punkte gesunken. Damit fällt das US-Verbrauchervertrauen auch deutlich unter den Erwartungen der Volkswirte von 64,00 Punkten aus. "Die Verbraucher sind im Hinblick auf den Ausblick der Wirtschaft und insbesondere ihre eigene finanzielle Situation pessimistischer gestimmt. Die Erhöhung der Einkommenssteuer hat sich auf das Ausgabeverhalten der Verbraucher niedergeschlagen und es könnte eine Weile dauern, bis die Verbraucher ihr Vertrauen wieder zurückgewinnen", so Lynn Franco, die Direktorin des Conference Boards.
Die Stimmung der Verbraucher gilt als zentraler Indikator für die Konsumausgaben, die etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen. Das Stimmungsbild der 5.000 befragten Haushalte bezüglich ihrer persönlichen Einkommenserwartungen und der Konjunkturaussichten notiert weiterhin deutlich unter der Marke von 90 Punkten, die ein gesundes Wirtschaftswachstum signalisiert. Der Present Situation Index (Index zur aktuellen Situation) verzeichnete im Januar einen Rückgang gegenüber dem Vormonat von 64,6 auf 57,3 Zähler. Der Expectation Index (Index zu den Erwartungen) ist in den letzten Monaten um 30 Prozent eingebrochen. Der Dezember-Wert wurde von 65,1 auf 66,7 Punkte nach oben korrigiert.





