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    US-Haushaltsstreit: Ringen um die Reichensteuer

    Washington (BoerseGo.de) - Auch am Mittwoch scheint es im Haushaltsstreit zwischen Demokraten und Republikanern zur Vermeidung von automatischen Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen durch die fiskalische Klippe zum 1. Januar 2013 keine neuen Erkenntnisse zu geben. Beobachtern der Verhandlungen zufolge hänge es derzeit an der Frage, ob auch Steuererhöhungen für jährliche Einkommen über 250.000 US-Dollar beschlossen werden sollen. Dabei scheint die Versteifung auf dieses Nischenthema absurd, da es sich hierbei nur um circa 4 Prozent (42 Milliarden US-Dolllar) des gesamten Einkommensteuer-Aufkommens der USA handelt. Nach Berechnungen von Analyst R. Green dürfte das BIP durch eine solche Steuer lediglich um 0,1 Prozent belastet werden. Zudem könnten rund 200.000 Jobs gefährdet sein.

    John Boehner, Sprecher des US-Abgeordnetenhauses, fordert US-Präsident Barack Obama indes auf, endlich einen eigenen Steuerentwurf vorzulegen, anstatt nur die Vorschläge der Republikaner abzulehnen. Nach Aussage von Barack Obama könne es eine Haushaltseinigung jedoch nur mit einer fest vereinbarten Schuldengrenze geben.

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