Washington (www.aktiencheck.de) - Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der Woche zum 26. Mai 2012 verschlechtert. Dies gab das US-Arbeitsministerium am Donnerstag bekannt.
So erhöhte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf 383.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 368.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 370.000 auf 373.000 nach oben korrigiert.
Der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt kletterte um 3.750 auf 374.500 Erstanträge für Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung. Dieser Wert ist weniger schwankungsanfällig und daher aussagefähiger.
Eine Zahl von etwa 400.000 Erstanträgen gilt allgemein als Signal für einen stagnierenden Arbeitsmarkt. Ab einem Wert von unter 350.000 erwarten Experten einen Rückgang der Arbeitslosenzahl. (31.05.2012/ac/n/m)



