Washington (BoerseGo.de) - Die Situation auf dem US-Arbeitsmarkt hat sich in der vergangenen Woche etwas stärker aufgehellt als erwartet. Saisonbereinigt sank die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bis zum 30. Juni um 14.000 auf 374.000, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Die Volkswirte hatten im Konsens mit 385.000 Erstanträgen gerechnet. Der Vorwochenwert wurde von 386.000 auf 388.000 leicht nach oben revidiert.
Im weniger schwankungsanfälligen Vier-Wochen-Schnitt sank die Zahl der Erstanträge um 1.500 auf 385.750. Eine Zahl von etwa 400.000 Erstanträgen gilt als Indikator für einen stagnierenden US-Arbeitsmarkt, bei weniger als 350.000 Erstanträgen zeichnet sich eine deutliche Erholung ab.
Die Zahl der fortgesetzten Anträge auf Arbeitslosenhilfe stieg in der Woche bis zum 23. Juni um 4.000 auf 3,306 Millionen. Die Ökonomen hatten mit 3,30 Millionen gerechnet. Der Vorwochenwert wurde von 3,296 Millionen auf 3,302 Millionen revidiert.
Rund 5,870 Millionen Menschen erhielten in der Woche bis zum 16. Juni Arbeitslosengeldzahlungen. Gegenüber der Vorwoche nahm die Zahl um rund 20.439 ab.







