Washington (www.aktiencheck.de) - Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der Woche zum 30. Juni 2012 überraschend deutlich verbessert. Dies gab das US-Arbeitsministerium am Donnerstag bekannt.
So verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gegenüber der Vorwoche um 14.000 auf 374.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 385.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 386.000 auf 388.000 nach oben korrigiert.
Der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt sank um 1.500 auf 385.750 Erstanträge für Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung. Dieser Wert ist weniger schwankungsanfällig und daher aussagefähiger.
Eine Zahl von etwa 400.000 Erstanträgen gilt allgemein als Signal für einen stagnierenden Arbeitsmarkt. Ab einem Wert von unter 350.000 erwarten Experten einen Rückgang der Arbeitslosenzahl. (05.07.2012/ac/n/m)



