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    US-Ölförderung steigt dank Schieferquellen auf 15-Jahreshoch

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    New York (BoerseGo.de) – Die US-Ölförderung ist wegen der zunehmenden Erschließung von Schieferölquellen auf ein 15-Jahreshoch gestiegen. Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) werden in den USA aktuell täglich 6,5 Millionen Barrel Rohöl gefördert, was 0,9 Millionen Barrel oder 16 Prozent über dem Niveau von September 2011 liegt.

    Laut der IEA werden die USA im Jahr 2020 mehr Öl fördern als Saudi-Arabien oder Russland. In Texas und North Dakota ist die Produktion aufgrund der ölhaltigen Schieferformationen mittlerweile auf etwa das Fünffache des langjährigen Durchschnitts gestiegen.

    Barack Obama hatte während des Wahlkampfs verkündet, die Abhängigkeit der USA von den Ölimporten verringern zu wollen. Bei der Ölgewinnung aus Schiefergestein werden Chemikalien und Flüssigkeit in das Gestein gepresst, wodurch Risse entstehen, so dass das Öl gewonnen werden kann. Umweltschützer sehen dadurch eine Gefahr für das Grundwasser.

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