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    Texas Instruments: Schwaches Europa-Geschäft verhagelt Ausblick

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    Dallas (BoerseGo.de) – Der Halbleiterproduzent Texas Instruments hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahr einen Gewinneinbruch von fast 34 Prozent zu beklagen. Jedoch liegt der Überschuss mit 0,44 Dollar je Aktie immer noch 4 Cent über den Konsensschätzungen der Analysten. Der Umsatz fällt gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 3,6 Prozent auf 3,34 Milliarden Dollar, was den Erwartungen der Analysten entspricht. Das Zahlenwerk lieferte keine große Überraschung, da der Konzern erst vor einem Monat seine Prognose für das zweite Quartal präzisiert hatte. Für das aktuelle dritte Quartal stellt das Unternehmen einen Gewinn von 0,41 bis 0,49 Dollar je Aktie und einen Umsatz von 3,21 bis 3,47 Milliarden Dollar in Aussicht. Die aktuellen Konsensschätzungen gehen für das dritte Quartal von einem Gewinn von 0,50 Dollar je Aktie und einem Umsatz von 3,55 Milliarden Dollar aus.

    Das Unternehmen führt den schwachen Ausblick auf eine Abschwächung der Auftragseingänge infolge der zunehmenden Unsicherheit der Wirtschaftslage zurück. Insbesondere die Nachfrage aus Europa ist deutlich eingebrochen. Texas Instruments liefert Chips, die in unzählige elektrische Geräte eingebaut werden, vom Computer über den Geldautomaten bis zu Waschmaschinen. Auch die Autohersteller sind wichtige Kunden. Aufgrund der breiten Basis gilt der Chiphersteller auch als wichtiger Gradmesser für den Zustand der Weltwirtschaft insgesamt.

    Die Aktie verliert nachbörslich 1,0 Prozent auf 26,55 Dollar.

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