Berlin (dapd). Die 46. Internationale Tourismusbörse (ITB) in Berlin rechnet vom 7. bis 11. März mit einem großen Publikumsandrang. Für die Privatbesucher haben Veranstalter und Aussteller ein umfangreiches Informations- und Unterhaltungsprogramm organisiert. Insgesamt würden wie im Vorjahr knapp 170.000 Gäste erwartet, darunter 110.000 Fachbesucher, sagte Messe-Direktor Martin Buck am Mittwoch in Berlin. Fast ein Drittel der Reiseprofis komme aus dem Ausland.
An den fünf Messetagen präsentierten mehr als 11.000 Unternehmen aus über 180 Ländern auf rund 160.000 Quadratmetern ihre touristischen Produkte und Dienstleistungen, sagte Buck. Auf der weltweit führenden Tourismusschau würden jedes Jahr Umsätze von mehr als sechs Milliarden Euro erzielt.
Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und der ägyptische Tourismusminister Fahkri Abdel Nour werden die ITB am 6. März (18.00 Uhr) eröffnen. Ägypten ist in diesem Jahr das Partnerland der ITB. Die ersten drei Messetage (7. bis 9. März) sind den Fachbesuchern vorbehalten. Am Wochenende öffnet die Schau auch für das Privatpublikum.
Für Kulturinteressierte, Abenteuersuchende und Familienurlauber haben die ITB-Veranstalter geführte Touren organisiert. So könnten Eltern mit ihren Kindern in den 26 Messehallen "an einem Tag mit Spiel und Spaß rund um den Erdball reisen", sagte Buck. Einen guten Ausgangspunkt für den Familienausflug biete der Stand von Ägypten in Halle 23a. Dort könnten die Besucher unter anderem Kunsthandwerk in einem orientalischen Bazar erstehen, sagte der ITB-Chef. Ägypten ist einer der größten Aussteller auf der ITB.
Die Abenteuer-Tour führt die Besucher unter anderem zu einem Regenwald. In den Baumwipfeln können sie auf Plattformen und Brücken das Messegeschehen aus der Vogelperspektive beobachten.
Die Kulturtour soll einen Einblick in landestypische Traditionen, Sitten und Gebräuche geben. So präsentieren unter anderem in Halle 10.2 mehr als 60 Kultureinrichtungen aus dem In- und Ausland ihre touristischen Angebote. Der Besucher kann sich über große Ausstellungen, bedeutende Sammlungen, Festivals und Konzerte informieren.
Die ITB geht am Sonntag (11. März) mit dem "Fest der Delphischen Spiele" zu Ende. Zu der Abschlussschau im Palais am Funkturm werden Künstler aus drei Kontinenten erwartet. So wollen unter anderen japanische Trommler Verbindungen ihrer musikalischen Kultur zu Jazz, Flamenco und afrikanischer Musik herstellen.
dapd





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