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    Standard & Poor's bestätigt Bestnote für britische Kreditwürdigkeit

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    New York (Frankfurt: A0DKRK - Nachrichten) (dapd). Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat Großbritannien trotz seiner derzeitigen Rezession die Bestnote "AAA" und einen stabilen Ausblick für seine Kreditwürdigkeit bestätigt. Begründet wurde dies am Freitag in New York mit der Erwartung, dass die britische Wirtschaft sich in der zweiten Jahreshälfte erholt und die Regierung ihr Konsolidierungsprogramm weiter umsetzt.

    Schatzkanzler George Osborne zeigte sich erfreut: Großbritannien stehe "aufgrund der von uns beschlossenen Maßnahmen die internationalen Schuldenstürme durch". An diesen Maßnahmen halte die Regierung auch in schweren Zeiten fest, wurde er von der BBC zitiert. Anfang der Woche hatte die Ratingagentur Moody's Deutschland, der Niederlande und Luxemburg zwar die Bestnote bestätigt, den Ausblick wegen der Krise in der Eurozone jedoch auf negativ gesenkt.

    Die Wirtschaftsagentur Bloomberg verwies darauf, dass S&P anders als die beiden anderen großen Ratingagenturen Moody's und Fitch am stabilen Ausblick für Großbritannien festhält. Moody's war bereits am 14. Februar und Fitch am 15. März zu der Einschätzung gekommen, dass Großbritannien nur begrenzt mit weiteren Erschütterungen umgehen könne. S&P erklärte dagegen am Freitag, die Ratingagentur erwarte, dass die Regierung des konservativen Premierministers David Cameron auf ihrem Sparkurs bleibt und die Staatsschulden ab 2014 nicht mehr weiter stiegen.

    Der Internationale Währungsfonds (IWF) erklärte in der vergangenen Woche, Cameron müsse wegen der Konjunkturschwäche möglicherweise seinen Sparkurs lockern. S&P äußerte die Erwartung, dass die Bank von England die Zinsen niedrig hält, um der Wirtschaft zu helfen.

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