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    Standard Chartered einigt sich auf Strafzahlung wegen Iran-Geschäften

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    New York (BoerseGo.de) - Die britische Großbank Standard Chartered setzt mit einer Zahlung von 340 Millionen US-Dollar der Affäre um Iran-Geschäfte ein Ende. Auf diesen Betrag habe man sich im Rahmen eines Vergleichs geeinigt, so die New Yorker Finanzaufsicht. Die Behörde hatte der Großbank zur Last gelegt, über Jahre hinweg Transaktionen im Umfang von 250 Millionen Dollar für iranischen Banken durchgeführt zu haben. Dies sei jedoch wegen der geltenden Sanktionen gegen das Land unrechtmäßig gewesen. Das Finanzinstitut hatte die Vorwürfe nach Bekanntwerden dementiert.

    Jedoch ging der Aktienkurs deutlich in die Knie. Das verschärfte den Druck, die Angelegenheit so schnell wie möglich aus der Welt zu schaffen. Am morgigen Mittwoch hätte CEO Peter Sands vor einem Ausschuss in New York aussagen sollen. Der Termin wurde gecancelt. Die Bank machte zunächst keine Angaben dazu. Anleger reagierten erleichtert auf die News, nachbörslich kletterte das Papier um fast acht Prozent auf 1.462 Britische Pence.

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