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    Spanien nimmt wichtige Hürde nach neuem Sparpaket

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    Madrid (dapd). Die Märkte haben grundsätzlich positiv auf das jüngste Sparpaket Spaniens reagiert: Das Land konnte am Dienstag zu deutlich niedrigeren Zinsen 3,6 Milliarden Euro an frischem Kapital aufnehmen. Allerdings stiegen die Zinsen auf die wichtigen Anleihen mit zehnjähriger Laufzeit um einen Prozentpunkt und lagen auf einem gefährlichen Niveau von 6,82 Prozent. In der spanischen Öffentlichkeit nimmt der Widerstand gegen die Sparpläne weiter zu.

    Zeitgleich mit der Anleihenauktion versuchten rund 100 Polizisten eine Abschlussfeier von Polizeikadetten zu stürmen. Die demonstrierenden Polizisten, die gegen die Kürzung des 14. Monatsgehalts protestierten, mussten von ihren Kollegen vor dem Gebäude hinter Absperrungen zurückgedrängt werden.

    Doch mit dem erfolgreichen Verlauf der ersten Auktion von Staatsanleihen, seit die Regierung in der vergangenen Woche ein Sparpaket in Höhe von 65 Milliarden Euro ankündigte, nahm Spanien am Dienstag eine wichtige Hürde. Für die Papiere mit einer Laufzeit von zwölf Monaten verlangten Anleger eine Rendite von 3,9 Prozent, nachdem es Ende Juni noch 5,07 Prozent gewesen waren. Die Anleihen mit 18 Monaten Laufzeit wurden mit 4,24 Prozent versteigert, nach 5,10 Prozent im Juni. Die Nachfrage überstieg das Angebot fast um das Zwei (Other OTC: ZWECF.PK - Nachrichten) - beziehungsweise um das Vierfache.

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