Bonn (dapd). Der Bonner Solarkonzern Solarworld hat vor neuen drastischen Einschnitten bei der Förderung der Sonnenenergie gewarnt. Ein Unternehmenssprecher sagte der Nachrichtenagentur dapd am Mittwoch, die Förderung von Solaranlagen sei bereits zum 1. Januar um 15 Prozent reduziert worden und solle nach den gesetzlichen Vorgaben zum 1. Juli um weitere 15 Prozent sinken: "Wer (SNP: ^WERY - Nachrichten) hier noch etwas draufsattelt, ist verantwortungslos und schädigt die Solarindustrie am Standort Deutschland."
Im Streit über die Zukunft der Solarförderung hatten sich Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) zuvor auf einen Kompromiss verständigt. Sprecher beider Minister bestätigten, dass es eine Einigung gebe. Die Einigung soll am Donnerstag vorgestellt werden. Am selben Tag wollen mehrere Tausend Beschäftigte der Branche gegen einen Kahlschlag bei der Solarförderung demonstrieren.
dapd





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