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    Solarworld-Chef nennt Subventionskürzungen einen "Todesstoß"

    Düsseldorf (dapd). Der Vorstandschef des größten deutschen Solarkonzerns Solarworld, Frank Asbeck, rechnet nach den drastischen Subventionskürzungen für Solarstrom mit dem Aus für viele Firmen. "Wir werden in den kommenden Monaten eine Pleitewelle sehen, die deutsche, aber auch ausländische Firmen trifft", sagte Asbeck dem Düsseldorfer "Handelsblatt". Der Umfang der geplanten Einschnitte sei viel zu groß. "Wir werden einen massiven Abbau von Arbeitsplätzen sehen", erklärte Asbeck.

    Die von Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) am Donnerstag vorgestellten Kürzungspläne seien nicht nachvollziehbar, sagte Asbeck. "Unser Fehler war, dass wir aufrichtig gesagt haben, welche Kürzungen wir mitgehen können", sagte er. "Da hat die Politik einen draufgesattelt und versetzt uns jetzt den Todesstoß."

    Die Regierungspläne setzten auch die politisch beschlossene Energiewende nach der Abkehr von der Atomenergie aufs Spiel, sagte Asbeck. "Die Energiewende ist eine Worthülse, wenn der Bund die Solarindustrie kaputt macht", erklärte er.

    Hintergrund der geplanten Kürzungen ist ein Boom der Solarbranche, der zu Überkapazitäten geführt hat. Die Regierung will daher den Aufbau weiterer Solaranlagen beschränken.

    dapd

     

    7 Kommentare

    • germantrader  •  vor 2 Monaten
      Super, da wird schön der Politik die Schuld gegeben. Aber haben die deutschen Solarhersteller nicht viel zu lange die Konkurrenz aus China ignoriert? Die Deutschen Solargründer haben sich vom subventionierten Solarhype schön die Taschen beim IPO voll gemacht und jammern jetzt was das Zeug hält. Das ist es.. einfach jämmerlich.
    • Peter  •  vor 2 Monaten
      Subventionen aller Art sollten sofort unterlassen werden: sie sind stets kontraproduktiv! Denn Eigeninitiative und Innovationen leiden immer, wenn es Subventionen gibt!
      Wenn eine Firma, ein Land, eine Person nicht konkurrenzfähig ist und deshalb pleite geht,
      so sollte man es immer geschehen lassen - aus Trümmern entstehen oft bessere Dinge!
    • Harald  •  vor 2 Monaten
      Blödsinn, in der freien Wirtschaft werden andere Wirtschaftszweige auch nicht mit Subventionen unterstützt und diesen geht es gut.
      Ein gutes Management zeigt sich dadurch aus, auch Arbeitsplätze zu erhalten und provitabel zu wirtschaften auch ohne Unterstützung durch den Staat. Es reicht schon die Banken, die Unterstützung benötigen, hier sollte das komplett Management ausgetauscht werden.
      Der kleine Mittelstand, der Bäcker um die Ecke etc etc. muss auch schauen das er überlebt und erhält nie Förderungen. Diese ganzen Unternehmen sollten auf eigene Beine stehen und nicht immer gleich nach Förderungen schreien.
    • Falko und Jutta  •  vor 2 Monaten
      Es sollte doch sowiso eine Anstoßsubvention sein,das hat man doch gewußt,jetzt subventioniert man indirekt ja China,weil die meisten kollektorn dort gekauft werden!
    • Björn Hagen  •  vor 2 Monaten
      Auf Pump finanzierte Arbeitsplätze für eine Technologie die hierzulande kaum effizient genutzt werden kann machen keinen Sinn und belasten auf Jahre hinaus die Kassen des Staates und der Verbraucher. Ich rechne damit dass zahlreiche Arbeitsplätze durch Schaffung in anderen Energiebereichen aufgefangen werden. Immerhin werden die meisten Solarmodule mittlerweile garnicht mehr in Deutschland hergestellt sondern kommen aus China.
    • HubertVonGeisen  •  vor 2 Monaten
      Ihr alle habt vom Kern des EEG und um was es dabei gehnt anscheinend Null-Komma-Nix verstanden. Haudrauff-Polemik und phrasenhaftes, oberflächliches Wissen reicht hier nicht aus.
    • frank  •  vor 2 Monaten
      Das ist die Hinterlassenschafr von ROT- Grün,vor allem von Grün.

      Viel Geschwätz und Geschwafel,nichts,aber auch garnichts dahinter.

      Das geht auch garnicht anders,wenn man ständig auf der Jagd nach gutbezahlten Pöstchen ist.

      Beispiel : Siehe Joschka Fischer, Berusschätzer,ohne jede Lebensarbeitsleistung,
      dicke Pension,heut Berater bei der bis aufs Blut von den Grünen bekämften Autoindustrie.

      So gut,so scheinheilig.

      Alle in einen Sack und mit dem Knüppel drafhauen.

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