New York (BoerseGo.de) – Der Juli war in den USA so heiß wie nie zuvor seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1895. Die Trockenheit und Dürre hat zahlreiche Soft Commodities wie Mais, Weizen und Sojabohnen massiv verteuert.
Laut Bloomberg betrug die Durchschnittstemperatur im Juli in den 48 zusammenhängenden US-Staaten des nordamerikanischen Kontinents 25,3 Grad Celsius. Dies liegt 1,8 Grad über dem bisherigen Hitzerekord aus dem Juli 1936. Zugleich lag der Wert 3,3 Grad über dem historischen Mittelwert.
Die zwölfmonatige Periode von August 2011 bis Juli 2012 war ebenso heißer als je zuvor. Aufgrund geringer Regenfälle sind mittlerweile 63 Prozent des Festlandes von einer Dürre betroffen, was aufgrund der Aussicht auf Missernten mit steigenden Lebensmittelpreisen einhergegangen ist.
"Der primäre Landwirtschaftsgürtel, in dem vorrangig Mais und Soja angebaut werden, ist besonders von der Dürre betroffen. Neben den Temperaturen ist die Dürre ein Problem. Es lag der achttrockenste Juli seit 1895 vor, zudem die dritttrockenste Periode Juni bis Juli und sechsttrockenste Periode April bis Juli. So etwas habe ich selber noch nicht erlebt", sagte Jake Crouch, Klimawissenschaftler am „National Climactic Data Center“ in Asheville.



