Frankfurt (BoerseGo.de) – Das auf die Analyse von Edelmetallen spezialisierte Research-Institut Thomson Reuters GFMS rechnet im nächsten Jahr mit einen Anstieg der Silberpreise auf bis zu 45 US-Dollar je Feinunze, was in etwa auch unserer Prognose entspricht, wie die Analysten der Commerzbank im heutigen „TagesInfo Rohstoffe“ schreiben.
Als Gründe führe Thomson Reuters GFMS die lockere Geldpolitik der Zentralbanken, Angst vor Inflation und die dauerhaft niedrigen Zinsen an, heißt es. „Da Silber mehrheitlich in der Industrie verwendet wird, bedarf es für den o.g. Anstieg u.E. auch eine Belebung eben dieser industriellen Nachfrage, was wir durchaus für möglich halten. In diesem Jahr soll die Industrienachfrage laut Thomson Reuters GFMS eher schwächer ausfallen“, so die Commerzbank-Analysten.
Silber gibt zum Wochenschluss im Umfeld steigender Notierungen des US-Dollar im Verbund mit den Verlusten beim Gold nach und notiert gegen 12:55 Uhr MEZ mit einem Minus von 1,16 Prozent bei 32,24 US-Dollar.





