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    Zur Sicherheit am Boden geparkt

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    Eine Panne jagt beim Flugzeughersteller Boeing die nächste: Der neue "Dreamliner" hat am Mittwoch wegen Batterieproblemen in Japan notlanden müssen. Jetzt bleiben die Superflieger dort vorerst am Boden - wegen Sicherheitschecks. Yahoo (NasdaqGS: YHOO - Nachrichten) sprach mit dem Luftfahrt-Experten Cord Schellenberg darüber, ob das Fliegen unsicherer geworden ist, was die Sicherheitsüberprüfungen in Japan bedeuten - und von welchen Fluggesellschaften Passagiere besser die Finger lassen sollten.

    Yahoo: Herr Schellenberg, in Japan endete für Passagiere der "Dreamliner"-Flug mit einer Notlandung. Wird das Fliegen unsicherer?

    Schellenberg: Nein, früher war das Fliegen unsicherer als heute. Zudem wird nicht aus jedem Vorfall auch ein Unfall. Die Technologie ist in den letzten Jahrzehnten sehr weit ausgereift und es kommt zu weniger Vorfällen, weil die Fluglinien ältere Maschinen nach und nach aus dem Verkehr ziehen. Das Flugzeug bleibt weiter das sicherste Verkehrsmittel der Welt.

    Yahoo: Können Fluggäste also bedenkenlos in jeden Flieger dieser Welt steigen?

    Schellenberg: Es gibt eine "Schwarze Liste" von Fluggesellschaften, die ein Einflugverbot in die EU haben. Entweder sie erfüllen die technischen Standardvoraussetzungen nicht oder es gibt in den Ländern der betreffenden Fluggesellschaften keine staatlichen Kontrollen. In diesen Ländern sollte man einen Flug bei ausländischen Fluggesellschaften buchen. Generell gilt: Alle renommierten Fluggesellschaften sind eine gute Wahl.

    Yahoo: Entwickelt sich der neue Flugzeugtyp Boeing 787 zum Sorgenkind des Luftverkehrs?

    Die Häufung der Pannen beim "Dreamliner" sind Kinderkrankheiten eines neuen Flugzeugs und nichts Ungewöhnliches. Boeing (NYSE: BA - Nachrichten) muss beobachten, an welchen Teilen Mängel auftreten und diese austauschen. Mit der Vorsichtsmaßnahme wie Sicherheitschecks sollen Fluggäste auch beruhigt werden. Die Fluggesellschaften wollen zeigen, dass sie etwas unternehmen. Und gerade, wenn das gehäuft auftritt, muss schneller agiert werden. Heute müssen Probleme nicht nur technisch, sondern auch kommunikativ gelöst werden.

    Link zur gemeinsamen Liste der EU von Luftfahrtunternehmen, deren Betrieb in der EU verboten ist. (Aktualisiert am 4.12.12) http://url.dapd.de/dASZc7

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