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    Sharp und Panasonic schöpfen etwas Hoffnung

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    Tokio (dapd). Japans schwer angeschlagene Elektronikkonzerne Sharp und Panasonic stecken weiter tief in den roten Zahlen, sehen aber dennoch einen Silberstreif am Horizont. In den am Freitag in Tokio vorgelegten Zahlen für das dritte Geschäftsquartal deutete sich bei beiden Unternehmen eine leichte Besserung an. Allerdings gehen sowohl Sharp (Other OTC: SHCAF - Nachrichten) als auch Panasonic unverändert von hohen Verlusten für das gesamte Geschäftsjahr bis Ende März aus.

    Im Herbst hatten Sharp und Panasonic jeweils bei der Vorlage schlechter Zahlen für das zweite Vierteljahr ihre Prognosen kassiert und vor horrenden Verlusten für das Gesamtjahr gewarnt.

    Beide Konzerne leiden unter der schleppenden Weltkonjunktur und vor allem im Fernsehergeschäft unter der harten Konkurrenz von südkoreanischen Wettbewerbern wie Samsung und LG (KSE: 003550.KS - Nachrichten) . Mit einem radikalen Sparkurs, Strategiewechsel und Stellenabbau kämpfen die beiden japanischen Firmen ums Überleben.

    Zum Jahresende 2012 hat Sharp erstmals seit langem wieder einen kleinen Betriebsgewinn erwirtschaftet. Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Dezember erzielte der Konzern einen geringen operativen Gewinn von 2,6 Milliarden Yen (rund 20 Millionen Euro). Zuvor hatte es über mehrere Quartale nur Verluste gegeben.

    Trotz dieses kleinen Lichtblicks blieb unter dem Strich noch ein Verlust von 36,7 Milliarden Yen, nach einem Minus von rund 174 Milliarden Yen ein Jahr zuvor. In den ersten neun Monaten verdoppelte sich der Nettoverlust von Sharp den Angaben zufolge auf 424,34 Milliarden Yen. Für das Gesamtjahr rechnet Sharp weiter mit einem Nettoverlust von 450 Milliarden Yen.

    Bei Panasonic gab es Ende 2012 ebenfalls einen Hoffnungsschimmer. Im dritten Geschäftsquartal blieb unter dem Strich ein Gewinn von 61,4 Milliarden Yen (rund 489 Millionen Euro). Vor einem Jahr hatte noch ein Verlust von 197,6 Milliarden Yen zu Buche gestanden.

    Für das Geschäftsjahr bis Ende März rechnet Panasonic jedoch wegen hoher Abschreibungen unverändert mit einem Nettoverlust von 765 Milliarden Yen, dem zweithöchsten in der Geschichte des Konzerns. Operativ will Panasonic aber einen Gewinn von 140 Milliarden Yen machen. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres verdoppelte sich der Nettoverlust von Panasonic im Jahresvergleich nahezu auf 623,8 Milliarden Yen.

    dapd

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