New York (BoerseGo.de) – Die Insiderverkäufe in den USA haben laut einem Bericht des MarketWatch-Experten Mark Hulbert jüngst wieder deutlich abgenommen. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Firmenlenker und Führungskräfte nur noch ein begrenztes Abgabepotenzial bei den Kursen sehen.
Nach Angaben des „Vickers Weekly Insider Report“ lag das durchschnittliche Niveau für das Verhältnis Verkäufe zu Käufe in den letzten vier Jahrzehnten meist zwischen 2 zu 1 und 2,5 zu 1. Niedrigere Verhältnisse werden als bullisch und höhere Werte als bärisch interpretiert. Laut der aktuellen Ausgabe lag am vergangenen Freitag ein Verhältnis von 1,58 zu 1 vor. Im Hoch hatte der Quotient in diesem Jahr bereits bei einem Verhältnis von 6,86 zu 1 gelegen.
Am 6. April 2012 lag der Quotient bei 1,67 zu 1, am 10.03.2011 bei 1,04 zu 1 und am 07.05.2010 bei 1,83 zu 1. Damit lagen in der letzten Woche relativ gesehen nur recht wenig Insiderverkäufe vor. Hulbert kommt daher zu dem Schluss, dass die US-Aktienmärkte bis zum Jahresende gegenüber dem aktuellen Niveau etwas zulegen könnten.





