New York (BoerseGo.de) – Der kanadische BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres einen kleineren Verlust eingefahren als befürchtet. Auch der Umsatz war etwas besser als erwartet, woraufhin die Aktie nachbörslich deutlich zulegen konnte.
Der Umsatz fiel von 5,17 Milliarden US-Dollar vor einem Jahr auf 2,73 Milliarden US-Dollar. Die Erwartungen der Experten lagen bei 2,67 Milliarden US-Dollar.
Der Verlust lag bei 0,02 US-Dollar je Aktie oder 9 Millionen US-Dollar, nachdem es im Jahr zuvor noch einen Gewinn von 265 Millionen US-Dollar oder 0,51 US-Dollar je Aktie gegeben hatte. Bereinigt lag der Verlust bei 114 Millionen US-Dollar oder 0,22 US-Dollar je Aktie, wobei an der Wall Street ein Verlust von 0,35 US-Dollar je Aktie erwartet worden war.
Das Betriebsergebnis wird laut RIM bis zur Veröffentlichung des BlackBerry 10-Systems am 30. Januar unter Druck bleiben, da Kunden den Kauf von Geräten aufschieben könnten. Auch die Marketingausgaben sollen signifikant erhöht werden und damit dazu beitragen, dass im vierten Quartal wahrscheinlich ein operativer Verlust zu verzeichnen sein wird.
"Die Zahlen waren doch deutlich besser als befürchtet. Auf der kommenden Markteinführung der BlackBerry 10-Plattform liegen jetzt die Hoffnungen", zitierte MarketWatch die erste Reaktion des Analysten Shaw Wu.
Die Aktie notiert nachbörslich bei 14,92 US-Dollar mit 5,67 Prozent im Plus.



