In der vorangegangenen Meldung ist uns ein Fehler unterlaufen. Im ersten Absatz muss es statt: "Deutschlands größter Panzerhersteller Krauss-Maffei Wegmann (KMW (KOSDAQ: 032500.KQ - Nachrichten) ) soll in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden und sich mit dem Konkurrenten ThyssenKrupp AG (ISIN DE0007500001/ WKN 750000) zusammenschließen.", richtig heißen: Deutschlands größter Panzerhersteller Krauss-Maffei Wegmann (KMW) soll in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden und sich mit dem Konkurrenten Rheinmetall AG (ISIN DE0007030009/ WKN 703000) zusammenschließen. Es folgt eine korrigierte Fassung:
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Deutschlands größter Panzerhersteller Krauss-Maffei Wegmann (KMW) soll in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden und sich mit dem Konkurrenten Rheinmetall AG (ISIN DE0007030009/ WKN 703000) zusammenschließen.
Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Sonntag) vertritt diese Pläne Burkhart Braunbehrens, dessen Familienstamm knapp die Hälfte des KMW-Kapitals hält. Er plädiert dafür, die europäische Rüstungsindustrie zu konsolidieren: "KMW ist Technologieführer, das müssen wir verteidigen", sagte Braunbehrens der "FTD". Dafür sei es notwendig, die bisherigen Strukturen aufzubrechen.
Laut der Zeitung zerrt Braunbehrens mit den Äußerungen einen der verschwiegensten und zugleich sicherheitspolitisch relevantesten deutschen Konzerne an die Öffentlichkeit. Erst kürzlich hatte er sich kritisch zu den geplanten Panzerlieferungen nach Saudi-Arabien geäußert. Angeblich will der Wüstenstaat bis zu 800 Leopard-Panzer kaufen, die mit KMW-Lizenz in Spanien gebaut werden sollen. Braunbehrens lehnt dieses Geschäft ab. Daraufhin war er aus dem Aufsichtsrat und dem Gesellschafterausschuss geflogen.
Der weltweit drittgrößte Panzerhersteller KMW gilt als undurchsichtig und verschwiegen. Er wird von 50 Familiengesellschaftern kontrolliert, hieß es.
Die Aktie von Rheinmetall (Other OTC: RNMBF.PK - Nachrichten) gewinnt momentan 0,33 Prozent auf 37,49 Euro. (25.06.2012/ac/n/d)

