Die Aktienmärkte in Fernost tendierten überwiegend schwächer. In Tokio gerieten Exporttitel wegen eines stärkeren Yen unter Druck, der zum Dollar zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit 14 Jahren stieg. Der Nikkei gab um 0,6 Prozent auf 9383 Punkte nach und schloss damit auf dem tiefsten Stand seit vier Monaten. Für den SSE (Frankfurt: A0RFBG - Nachrichten) in Shanghai ging es sogar um rund drei Prozent in den Keller.
Spannend bleibt es beim Goldpreis: Im asiatischen Handel kletterte die Notierung auf bis zu 1194 $ und dürfte damit wohl bald auch die Hürde bei 1200 $ nehmen. Dax (Xetra: Nachrichten) im Fokus:
Der Dax wird vorbörslich um 0,8 Prozent tiefer bei 5756 Punkten gehandelt. Lediglich die Papiere von adidas dürften mit leichten Aufschlägen in den Handel starten. Kräftige Verluste sind bei K+S (Xetra: 716200 - Nachrichten) zu erwarten.
Lange wurde spekuliert - nun ist es Gewissheit. K+S will sich frisches Geld besorgen. Insgesamt sollen 26,4 Millionen neue Aktien zu einem Bezugspreis von je 26,00 Euro ausgegeben werden. Der Bruttoemissionserlös liegt somit bei 686,4 Millionen Euro. Die Bezugsfrist soll vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen vom 27. November bis zum 10. Dezember laufen. Mit dem Geld will der Salz- und Düngemittelhersteller in "erster Linie" eine Verbesserung der Eigenkapitalausstattung erreichen. Zudem sollen mit dem Geld die aufgenommenen Kredite für die milliardenschwere Akquisition des amerikanischen Salzproduzenten Morton Salt abgelöst werden. Die abgebrochenen Fusionsgespräche zwischen Heidelberger Druck (Xetra: 731400 - Nachrichten) und Manroland könnten nach Angaben des "Handelsblatt" schneller wieder aufgenommen werden als erwartet. Grund ist der wahrscheinliche Abgang von Vertriebschef Jürgen Rautert, der im Gegensatz zu Heideldruck-Chef Bernhard Schreier immer Bedenken gegen eine Fusion geäußert hatte.
Bei IVG gibt es offenbar Pläne, eine größere Kapitalerhöhung durchzuführen. Im Oktober hatte die IVG Immobilien AG (Xetra: 620570 - Nachrichten) mit der Platzierung von zehn Millionen neuen Aktien 72 Millionen Euro eingesammelt. "Wir haben damit unsere Kapitalmarktfähigkeit bewiesen", sagte Finanzvorstand Wolfgang Schäfers. Ein zweiter Schritt sei denkbar, sobald sich größere Investitionsmöglichkeiten auf den Immobilienmärkten abzeichneten.
In den Blickpunkt rücken auch die Papiere von EADS (Paris: NL0000235190 - Nachrichten) . Der problembehaftete Militärtransporter A400M wird offenbar deutlich teurer als vertraglich vereinbart. Hersteller Airbus soll die Zusatzkosten auf rund fünf Milliarden Euro beziffert haben. Derzeit soll der Mutterkonzern EADS mit den Bestellnationen über Nachforderungen verhandeln. Vor Thanksgiving kaum auch bei den Anlegern Festtagsstimmung auf: Der Dow Jones legte dank erfreulicher Konjunkturdaten um 0,3 Prozent auf 10.464 Punkte zu und schloss damit zugleich auf einem 13-Monats-Hoch. Für den Nasdaq Composite (NASDAQ: Nachrichten) ging es ebenfalls um 0,3 Prozent auf 2176 Stellen Richtung Norden.
Rückenwind kam vor allem von der Konjunktur: Während sich das Verbrauchervertrauen leicht verbesserte, stieg auch die Zahl der verkauften Eigenheime.
Stärkster Wert im Dow Jones (Nachrichten) waren die Papiere von Boeing (NYSE: BA - Nachrichten) mit einem Aufschlag von 1,9 Prozent. Deutlich aufwärts ging es zudem mit Caterpillar (NYSE: CAT - Nachrichten) und Pfizer (NYSE: PFE - Nachrichten) . Schwächer entwickelten sich hingegen Finanzwerte wie die von JPMorgan und der Bank of America (NYSE: IKJ - Nachrichten) . Termine des Tages Unternehmen Was Wann Constantin Medien Ergebnis Q3 k.A. CTS Eventim Ergebnis Q3 k.A. Deutsche Wohnen Ergebnis Q3 07:15 KWS Saat Ergebnis Q1 08:00 ThyssenKrupp AR-Sitzung; u.a. Dividendenvorschlag k.A. Konjunktur Uhrzeit Ereignis Prognose vorheriger Wert 00:50 JP: BoJ: Protokoll der geldpolitischen Sitzung vom 30. Oktober 10:00 EU: Geldmenge M3 0,70% 1,80% k.A. DE: Verbraucherpreise, November 0,0% 0,1% Sonstiges Wo Was USA Feiertag, Börsen geschlossen