Redwood City (BoerseGo.de) - Der Datenbankspezialist und SAP-Konkurrent Oracle hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres seinen Gewinn um 19 Prozent gesteigert. Damit fällt der Gewinn mit 0,64 Dollar je Aktie zugleich 3 Cent besser als von den Analysten erwartet aus. Der Umsatz kletterte gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3,4 Prozent auf 9,11 Milliarden Dollar, was ebenfalls über den Konsensschätzungen der Analysten von 9,02 Milliarden Dollar liegt. Die Erlöse mit neuen Software-Lizenzen verzeichneten im zweiten Quartal einen Anstieg von 17 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar, was zugleich über der Prognose des Unternehmens von 6 bis 16 Prozent liegt. Dabei konnte in allen Absatzregionen ein zweistelliges Wachstum verzeichnet werden.
Neue Lizenzen gelten als Indikator für künftiges Wachstum, weil Kunden in der Regel mit den Programmen Wartungsverträge unterzeichnen und damit weitere Umsätze garantieren. Vor allem das Cloud-Computing-Geschäft entwickelte sich weiterhin positiv. Hierbei werden Programme und Rechenkapazität über das Internet abgerufen und müssen nicht mehr vor Ort bei den Nutzern installiert werden. Das Hardware-Geschäft hinkte allerdings weiterhin hinterher. Seit der Übernahme von Sun Microsystems verkauft Oracle auch Server-Computer. Der Hardware-Umsatz ging im zweiten Quartal um 16 Prozent zurück.
Die Aktie klettert nachbörslich aktuell um 1,7 Prozent auf 33,45 Dollar.

