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    Obama: Ohne Festlegung neuer Schuldenobergrenze schwere Störung der Märkte möglich

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    Washington (BoerseGo.de) - US-Präsident Barack Obama hat den Kongress erneut gedrängt, die Schuldenobergrenze anzuheben. Bei einem Scheitern könne dies die Finanzmärkte in Aufruhr versetzen. "Investoren in der ganzen Welt würden sich fragen, ob die USA in der Tat eine sichere Wahl sind, die Märkte könnten durcheinander geraten und die Zinsen würden nach oben springen", so Obama im Rahmen seiner letzten Pressekonferenz in seiner ersten Amtszeit.

    Er nannte den zurückliegenden Streit über die Schuldenobergrenze im Sommer 2011 ein Fiasko, welches die Wirtschaft geschädigt und tatsächlich das Defizit erhöht habe. Er vertrat die Meinung, dass die Anhebung der Schuldenobergrenze keine neuen Ausgaben autorisiere. Es sei eine weitere Schuldenreduzierung von 1,5 Billionen Dollar notwendig. Nach Einschätzung von Obama befinden sich die USA auf dem Weg in ein gutes Jahr, falls die Politik nicht dazwischenkomme. Obama zeigte sich für eine teilweise moderate Änderung bei der Krankenversicherung offen, falls diese ausgewogen ausfalle.

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