New York (BoerseGo.de) – Die NYSE Euronext hat im zweiten Quartal die Gewinnerwartungen der Analysten exakt getroffen, während der Umsatz geringer als erwartet ausgefallen ist. Die vergleichsweise geringe Handelsaktivität der Börsianer führte im Jahresvergleich zu einem Gewinnrückgang um gut ein Fünftel.
Die Investoren zeigten sich wegen der Abschwächung der Weltwirtschaft und der europäischen Staatsschuldenkrise zurückhaltend. Der Umsatz sank um neun Prozent auf 602 Millionen US-Dollar (Konsens: 608,07 Millionen US-Dollar). Im Derivate-Handel gab der Umsatz um 15 Prozent nach. Der Aktienhandel sank im Umsatz um acht Prozent. Im Informations- und Technologiegeschäft waren die Erlöse konstant.
Der Gewinn lag bei 128 Millionen US-Dollar oder 0,51 US-Dollar je Aktie, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Gewinn wurde durch Gebühren von 12 Millionen US-Dollar für Fusionsaufwendungen und 18 Millionen US-Dollar für Exit-Kosten aus den Fusionsbemühungen belastet. Die geplante 7,4 Milliarden US-Dollar teure Fusion der NYSE Euronext und der Deutsche Börse war an den EU-Wettbewerbshütern gescheitert.







