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    Neuer TUI-Chef sorgt offenbar mit teurer Personalpolitik für Unruhe

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    Hamburg (dapd). Der neue TU-Vorstandsvorsitzende Friedrich Joussen hat laut einem Medienbericht mit Personalentscheidungen bei Beschäftigten und Arbeitnehmervertretern für Unmut gesorgt. Der frühere Deutschland-Chef von Vodafone (London: VOD.L - Nachrichten) habe zwei ehemaligen Kollegen hoch dotierte Spitzenpositionen angeboten, berichtete das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" (Montagausgabe) vorab.

    Der damalige Vodafone-Finanzchef Sebastian Ebel arbeite bereits seit 1. Februar als Bereichsleiter bei TUI (Xetra: TUAG00 - Nachrichten) und bekomme 1,2 Millionen Euro Jahresgehalt inklusive Boni, hieß es. Seinen ehemaligen Pressesprecher würde Joussen ebenfalls gern zum Reisekonzern locken. Diesem soll der neue Vorstandschef ein Gehalt von knapp 800.000 Euro zugesichert haben. Das sei höchstens in DAX (Xetra: ^GDAXI - Nachrichten) -Konzernen üblich. Er habe bislang allerdings noch nicht unterschrieben, berichtete das Magazin weiter.

    Bei der TUI-Hauptversammlung am Mittwoch hatte Joussen angekündigt, mit Verlustbringern aufzuräumen. Nach einem Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" plant er unter anderem einen Stellenabbau in der Konzernzentrale in Hannover. Joussen leitete bis zum vergangenen Jahr die deutsche Tochter von Vodafone.

    dapd

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