Hamburg (BoerseGo.de) - Multi-Asset-Fonds könnten vom zunehmenden Erfolg der Emerging Markets überproportional profitieren. Zu dieser Einschätzung kommt Morgan Harting, Fondsmanager des Emerging Markets Multi-Asset Fonds von ACMBernstein, in einem aktuellen Marktkommentar. Während Europa im Würgegriff der Schuldenkrise steckt und die USA mit Wachstumsschwächen und der Fiskalklippe zu kämpfen hat, sieht es in den so genannten Emerging Markets ganz anders aus. "Stabile Finanzen und geringe Haushaltsdefizite, eine junge, wachsende Bevölkerung mit steigendem Bildungsgrad und zunehmender Binnenkonsum lassen mehr und mehr Schwellenländer mittlerweile in vielerlei Hinsicht besser dastehen als die Industrienationen", erläutert Harting. So liege die öffentliche Verschuldung in vielen Schwellenländern meist unter 40 Prozent. Die "alten" Industriestaaten ein Europa können davon nur träumen.
Historisch betrachtet seien Aktien die beste Möglichkeit, um von diesem langfristigen Wachstum der Schwellenländer zu profitieren. "Wenngleich hier viele Volkswirtschaften inzwischen in ein reiferes Stadium eingetreten sind, entfallen im Durchschnitt nur fünf Prozent des Aktienportfolios der Anleger auf Emerging Markets", so der Fondsmanager weiter. "Oftmals liegt die Zurückhaltung an der deutlich höheren Wertschwankung von Aktien-Investments in den Emerging Markets", heißt es weiter. Anleger könnten demnach zunehmend von Multi-Asset-Fonds profitieren.



