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    Marktbericht: Edelmetalle mit leichten Rücksetzern

    AKTUELLER KURS

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    New York (Frankfurt: A0DKRK - Nachrichten) 31.01.2012 (www.emfis.com) =Da die Börse bekanntlich keine Einbahnstraße ist, war es letztlich nur eine Frage der Zeit, wann Anleger bei den Edelmetallen einen Teil der zuletzt aufgelaufenen Gewinne mitnehmen werden. Und gestern war es soweit, wobei die Korrekturen sich unterm Strich in einem absolut vernünftigen Rahmen bewegten.

    Gold stand bereits in Asien und vor allem Europa unter Abgabedruck, so dass das gelbe Metall an der Wall Street erkennbar unter seinem Vortages-Schlusskurs eröffnete. Von diesem Niveau aus kämpfte sich das Metall der Könige im Verlauf der Sitzung dann zwar sukzessive aufwärts. Dennoch verblieb gegenüber den End-Notierungen tags zuvor ein Minus von sieben Dollar oder 0,4 Prozent auf 1.730,30 Dollar. Silber verbilligte sich um 49 Cents (1,44 Prozent) auf 33,50 Dollar. Platin büßte zehn Dollar bzw. 0,6 Prozent auf 1.609 Dollar ein, während das Schwestermetall Palladium drei Dollar (0,4 Prozent) auf 686 Dollar abgab.

    Aktienmärkte stützen, Dollar-Aufwertung belastet=

    Relativ gesehen haben sich die edlen Metalle also gar nicht schlecht gehalten, vor allem wenn man berücksichtigt, dass der Greenback gestern zu einem neuerlichen Höhenflug ansetzte. Im Vergleich zum Euro wertete die US-Valuta zeitweilig um mehr als einen Cents von über 1,32 auf 1,31 Dollar auf und auch gegenüber einem Währungskorb aus sechs Welt-Währungen wertete der Dollar 0,7 Prozent auf. Insofern hätte es für Gold & Co. erheblich schlimmer kommen können. Tendenzielle Unterstützung erhielt der Sektor auch von den amerikanischen Aktienindizes, die deutlich im Minus starteten, sich dann aber gen Norden hangelten. Hintergrund: Am gestrigen Vor- und Nachmittag sah es noch so aus, als läge eine Einigung in Sachen Schuldenschnitt zwischen Griechenland und seinen Gläubigern unverändert in weiter Ferne. Nachdem aber der Handel in New York aufgenommen wurde, verdichteten sich die Anzeichen, dass eine Lösung in Sichtweite ist. Dies sorgte für einen gesteigerten Risiko-  Appetit bei den Marktteilnehmern, die letztlich auch die Edelmetalle stützte.

    Kurzfristig könnte es mit den Aktien- und den Edelmetall-Notierungen sogar noch ein Stückchen weiter nach oben gehen. Denn heute Morgen lief über die Ticker, dass Griechenland mit der Auszahlung des nächsten Hilfspakets rechnen kann. Bleibt der Staats-Bankrott des Urlaubslandes dadurch (vorerst) aus, dürfte die Hoffnung auf eine Rettung der Eurozone neue Nahrung erhalten. Zuletzt war es in solchen Situationen meist so, dass der Dollar abwertete und die Aktien- sowie die Rohstoffkurse anzogen. 


     

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