New York (BoerseGo.de) – Laut dem Dauerpessimisten Marc Faber steht der US-Aktienmarkt vor schweren Zeiten. Der Markt könnte jetzt nach der Wahl um mindestens 15 bis 20 Prozent korrigieren. Obama sei ein Desaster für die Wirtschaft und für die USA, äußerte er in einem Fernseh-Interview mit Bloomberg TV. Er wundere sich, dass der Markt sich nach der Wahl von Obama immer noch recht robust zeige.
Er glaube zwar nicht, dass Mitt Romney als Präsident viel besser als Obama wäre, aber die Republikaner würden wenigstens das Problem der exzessiven Verschuldung erkennen. Obama mache sich darüber dagegen überhaupt keine Gedanken, so die Kritik.
Unter Obama werde es in den nächsten vier Jahren mehr Regulierungen und höhere Steuern geben, was die Investitionsbereitschaft der Firmen verringern werde. Es könnte noch zu einer kleinen Jahresendrally kommen, die bis Januar anhalten wird, aber spätestens danach werde es dann abwärts gehen.
Ein Rücksetzer könnte dann 20 Prozent umfassen. Dies wäre aber nur ein kleinerer Rücksetzer und nicht der Rede wert. Ein größerer Rücksetzer wäre erst ein Einbruch um die 50 Prozent. Technisch gesehen befinde sich Asien in einer Rezession, wenn man den derzeitigen Zustand der Wirtschaft mit dem von vor neun Monaten vergleicht. Insgesamt seien die Vorzeichen für den Aktienmarkt daher derzeit schlecht, so die Meinung.

