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    Marc Faber hält trotz möglicher Korrektur von 10 Prozent an Gold fest

    New York (BoerseGo.de) - Der für seine düsteren Prognosen bekannte Finanzexperte Marc Faber besitzt nach seinen Worten Gold, auch wenn der Preis des Edelmetalls möglicherweise auf dem Weg nach unten ist. "Ich glaube nicht, dass der Goldpreis gegenwärtig nach oben geht und möglicherweise gibt es eine Korrektur von etwa zehn Prozent nach unten. Nach meiner Einschätzung wird die Regierung aber weiterhin Geld drucken. Deswegen möchte ich Gold als Absicherung haben. Der Goldpreis wird möglicherweise in den Bereich von 1.550 bis 1.600 US-Dollar zurückfallen. Bei jeder künftigen Schwäche möchte ich meine Goldpositionen erhöhen. Ich bin allerdings besorgt, dass die Stärke des US-Dollar zu Gegenwind für eine starke Goldrally führen kann", so Faber. In Bezug auf den Dollar meint Faber, dass bei einem Schönheitswettbewerb für die hässlichste Währung der Dollar nicht an der Spitze stehen würde. Gegenwärtig wäre er lieber im Dollar als im Euro investiert.

    Weltweit hat Faber für die Aktien im Jahre 2013 einen eher düsteren Ausblick, wobei er auf das verweist, was er eine Verschlechterung der technischen Daten im US-Markt nennt. Ebenso nimmt er Bezug auf die gewaltigen Anstiege , die im letzten Jahr von mehrjährigen Tiefständen erfolgt sind. "Geld wird sich von relativ hoch eingeschätzten Märkten denjenigen Märkten zuwenden, die eine schlimme Performance hatten. Wenn man als Investor Aktien benötigt, dann wäre ich in Vietnam, China und Japan dabei", so Faber. Er neigt dem Lager der Bären zu, rät aber gleichzeitig zur Vorsicht. "Ich bin mir bewusst, dass viele Unternehmen und reiche Individuen über eine Fülle von Cash verfügen, weswegen sie möglicherweise eines Tages ihre beachtlichen Bargeldbestände in Aktien anlegen, da es abgesehen von Aktien wenige erfolgversprechende Anlagemöglichkeiten gibt", so Faber. Nach seinen Worten bevorzugt er keine spezifische Anlageklasse, er verfügt vielmehr über ein diversifiziertes Portfolio.

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