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    MÄRKTE ASIEN/Spaniensorgen treiben Anleger in sichere Häfen

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    HONGKONG (Dow Jones) - Die Schuldenkrise hat die Märkte wieder fest im Griff: Sorgen um die Stabilität des spanischen Bankensektors und damit der gesamten Eurozone drücken am Donnerstag die Kurse an den asiatischen Aktienbörsen in den Keller. Die Suche der Investoren nach sicheren Anlagehäfen stützt indessen den japanischen Yen, der so teuer ist wie seit drei Monaten nicht mehr. Die Rendite japanischer Benchmarkanleihen notiert auf dem tiefsten Stand seit Oktober 2010.

    Spanien will die jüngst verstaatlichte Sparkasse Bankia über die Ausgabe neuer Staatsanleihen rekapitalisieren. Gleichzeitig verschlechtern sich jedoch die Refinanzierungsbedingungen für das Land dramatisch. So marschiert die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen weiter in Richtung der Marke von 7 Prozent. Ein Niveau, das bereits Irland und Portugal unter den Rettungsschirm von EU und IWF zwang.

    In Tokio verliert der Nikkei 1,5 Prozent auf 8.506 Punkte, der südkoreanische Kospi gibt um 1 Prozent auf 1.826 Punkte nach. Für den Shanghai Composite Index geht es um 0,5 Prozent auf 2.374 Punkte abwärts. In Sidney sinkt der A&P/ASX 200 um 1 Prozent auf 4.054 Punkte.

    Der japanische Finanzminister hat angekündigt, den Wechselkurs des Yen genau beobachten zu wollen, da dieser offenbar stark von Spekulationen getrieben werde. Am Mittwoch ist die Devise zum ersten Mal seit Februar unter die Marke von 79 Yen je Dollar gefallen. Aktuell wechselt der Greenback für 97,54 Yen den Besitzer. Auch der Euro notiert mit 78,73 Yen auf dem tiefsten Stand seit gut drei Monaten.

    Das belastet vor allem die japanischen Exporteure, deren Produkte für ausländische Kunden teurer werden. Unter starkem Abgabedruck stehen in Tokio insbesondere die Aktien von auf den europäischen Markt ausgerichteten Elektronikkonzernen und Automobilherstellern. Sony verlieren 3 Prozent und Ricoh 3,3 Prozent, während Honda Motor um 2,8 Prozent nachgeben.

    Daneben herrscht weiter Enttäuschung über das Ausbleiben eines umfassenden Stimulus-Paket Chinas zur Ankurbelung der heimischen Konjunktur, über das zuletzt spekuliert wurde. Die Aktien der stark auf den chinesischen Markt ausgerichteten japanischen Maschinenbauer Komatsu und Hitachi Construction Machinery sinken um 3,5 bzw. 4 Prozent.

    INDEX Stand +- in % Handelsende aktuell (MESZ) S&P/ASX 200 (Sydney) 4.054,10 -0,98% 08.00 Nikkei-225 (Tokio) 8.506,43 -1,47% 08.00 Kospi (Seoul) 1.826,07 -1,02% 08.00 Shanghai-Composite (Schanghai) 2.373,66 -0,46% 09.00 Hang-Seng-Index (Hongkong) 18.458,67 -1,24% 10.00 Straits-Times (Singapur) 2.766,46 -0,63% 11.00 DEVISEN zuletzt +/- % 0.00 Uhr Mi, 09.10 Uhr EUR/USD 1,2377 +0,1% 1,2368 1,24625 EUR/JPY 97,4582 -0,4% 97,8677 98,96957 USD/JPY 78,7485 -0,5% 79,1150 79,364 USD/KRW 1181,1000 +0,0% 1180,9100 1177,21 USD/CNY 6,3572 +0,1% 6,3572 6,3477 AUD/USD 0,9706 -0,1% 0,9712 0,97845 DJG/DJN/kko/raz

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