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    Von der Leyen warnt Amazon wegen Arbeitsbedingungen vor Konsequenzen

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    Berlin (dapd). Nach der Kritik an unwürdigen Arbeitsbedingungen in Logistikzentren des Onlineversandhändlers Amazon droht Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mit Konsequenzen. In Kürze werde der Bericht von Sonderprüfern vorliegen, sagte von der Leyen der "Welt am Sonntag". Er werde zeigen, welche Konsequenzen gezogen werden müssen. "Sollte die Sonderprüfung ergeben, dass an den Vorwürfen gegen die Leiharbeitsfirma etwas dran ist, dann steht die Lizenz auf dem Spiel", sagte von der Leyen der Sonntagszeitung.

    Wie die Dokumentation "Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon" des Hessische Rundfunks zeigte, werden Arbeitssuchende in Osteuropa und Spanien mit falschen Angaben zur Entlohnung angeworben, in völlig überfüllten Feriendörfern untergebracht und dort von einem dubiosen Sicherheitsdienst mit Verbindungen zur Neonazi-Szene penibel überwacht. Amazon kündigte an, die Vorwürfe zu überprüfen.

    Auch auf Facebook (NasdaqGS: FB - Nachrichten) erntete Amazon massive Kritik. "Ich werde nie wieder was bei Ihnen bestellen, mir fehlen die Worte, wie kann man mit Menschen so umgehen!", schreibt eine Frau. "Boykott bis die Sklavenarbeit bei Amazon abgeschafft wurde", sagt ein Mann. Auch andere Kunden wollen vorerst nicht mehr beim Versandhändler einkaufen.

    dapd

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