Brüssel (BoerseGo.de) - Die Rettung Griechenlands gerät ins Stocken. Die Einigung der Eurostaaten auf ein neues Hilfspaket für Griechenland von mindestens 130 Milliarden Euro zieht sich in die Länge. Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker hatte überraschend bekannt gegeben, dass die Euro-Finanzminister am morgigen Mittwoch nur eine Telefonkonferenz abhalten werden. Ursprünglich stand ein Krisentreffen der Minister auf der Agenda, bei dem die Finanzhilfen für Griechenland abgesegnet werden sollten. Zur Begründung teilt Juncker mit, dass die "Troika" von EU-Kommission, EZB und IWF und die griechische Zentralbank an zusätzlichen Sparmaßnahmen von 325 Millionen Euro weiter arbeiten müssten. Zudem seien auch noch andere Fragen offen.
"Darüber hinaus habe ich nicht die verlangten politischen Zusicherungen von den Führern der griechischen Koalitionsparteien zur Umsetzung des Programms erhalten", so Juncker. Der Eurogruppenchef und die Euro-Finanzminister hatten in der letzten Woche Athen ultimativ mehrere Konditionen gestellt, damit das dringend benötigte Hilfspaket endlich gebilligt werden kann. Bei der morgigen Telefonkonferenz der Euro-Finanzminister sollen die noch offenen Fragen diskutiert und das reguläre Minister-Treffen am 20. Februar vorbereitet werden.







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