Konjunktursorgen belasten Dow Jones

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Dienstag, 24. November 2009, um 14:46 CET

HB NEW YORK. Schlechte Nachrichten von der Wall Street: Die wichtigsten US-Aktienindizes haben am Dienstag im frühen Handel nach der Rekordjagd vom Vortag leichte Verluste verzeichnet. Marktteilnehmer verwiesen zudem auf die Veröffentlichung von Konjunkturdaten, die etwas auf die Stimmung drückten. So war die US-Wirtschaft im dritten Quartal nicht so deutlich gewachsen, wie ursprünglich gemeldet. Zudem hatte sich die Erholung des Immobilienmarktes im September verlangsamt. Das Verbrauchervertrauen hatte sich allerdings im November überraschend aufgehellt.

Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) verlor 0,43 Prozent auf 10 406 Zähler. Der marktbreite S&P-500-Index gab um 0,31 Prozent auf 1 102 Zähler nach. An der Technologiebörse Nasdaq fiel der Composite Index um 0,54 Prozent auf 2 164 Punkte. Der Nasdaq 100 sank um 0,49 Prozent auf 1 784 Zähler.

Hewlett-Packard (HP) gehörten mit einem Abschlag von 1,69 Prozent auf 50,16 US-Dollar zu den schwächsten Werten im Dow Jones (Nachrichten) . Der Computerkonzern hatte am Montag nach Börsenschluss seine vorläufigen Quartalsergebnisse bestätigt und eine Verdreifachung des Aktienrückkaufprogramms auf 12 Milliarden Dollar angekündigt. Mit Blick auf die Zukunft sagte Unternehmenschef Mark Hurd lediglich, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen herausfordern blieben. Es gebe in bestimmten Märkten allerdings ermutigende Zeichen für eine Erholung.

Brocade Communications Systems brachen nach dem vorläufigen Ende von Übernahmespekulationen um 9,24 Prozent auf 7,07 Dollar ein. Der Chef des Netzwerkausrüsters, Michael Klayko, hatte zu entsprechenden Berichten vom Oktober gesagt: "Das ist einfach falsch." Den Berichten zufolge hatte sich Brocade selbst zur Übernahme angeboten. Ein möglicher Käufer sei HP gewesen, die aber statt dessen den Konkurrenten 3COM übernehmen wollen.

Analog Devices (NYSE: ADI - Nachrichten) sprangen hingegen um 6,48 Prozent auf 29,75 Dollar nach oben. Der Mikrochiphersteller hatte im vierten Quartal mit seiner Umsatzentwicklung die Erwartungen der Experten übertroffen. Zudem rechnet das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr mit höheren Gewinnmargen.

Warner Music rutschten nach einem überraschenden Verlust im vierten Quartal um 9,92 Prozent auf 6,36 Dollar ab. Das weltweit drittgrößte Musikunternehmen machte für die enttäuschende Entwicklung einen Anstieg der Zinsausgaben und der operativen Kosten verantwortlich.