New York (BoerseGo.de) - In einem Marktumfeld, welches von Übernahmen und Fusionen sowie auch Pessimismus und Unsicherheit übersät ist, sieht der Fernsehmoderator, Hedgefonds-Manager und Buchautor Jim Cramer eine wachsende Divergenz zwischen den Marktprofis, die einerseits auf der bullischen und andererseits auf der bärischen Seite des Spektrum stehen. " Es gibt einen hohen Grad von Aufregung im Markt. Wir sehen Kursstände, welche lange Zeit nicht in Sicht waren und die Anleger sagen teilweise "vielleicht kann ich ein wenig Geld machen", während andere überlegen "vieleicht sollte ich mich verabschieden". Ich glaube allerdings, dass die neue Sichtweise die bullische ist. Die Zeitungen sind voll von Gerüchten von Übernahmen und wann war es das letzte Mal, dass von solchen Gerüchten jeden Tag die Rede war", so die Frage von Cramer.
Er merkt dazu an, dass die Reihe von Übernahmen und das Ausbilden von Momentum bei Einzelaktien dazu beitragen könne, den Gesamtmarkt anzuheben. "Es gibt zur Zeit eine große Spaltung zwischen professionellen Händlern, welche wegen einer möglichen Überhitzung die Chance zum Ausstieg sehen und einer Menge von Einzelpersonen auf der anderen Seite, welche Einzelwerte regelrecht in die Höhe treiben können", so der Experte. Laut Cramer gibt es immer noch unterbewertete Titel und man solle bei seinen Investments die aktuelle Übernahmephantasie berücksichtigen.

