Davos (BoerseGo.de) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat Europas Krisenländern gute Fortschritte bei der Krisenbewältigung attestiert. Allerdings müssten Europas Sorgenkinder trotz erster Erfolge wie sinkender Kosten bei der Refinanzierung den eingeschlagenen Weg weiterverfolgen und dürften nicht ihre Hände in den Schoß legen, so Lagarde auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.
Die größten Risiken für die Weltwirtschaft stellen laut Lagarde trotz dieser Fortschritte die Industrieländer Japan, USA und die Euro-Zone dar. "Dort ziehen Bedrohungen am Horizont auf, wenn sie ihren Schwung nicht halten können", sagte sie. Weniger Sorgenfalten bereiten ihr die aufstrebenden Märkte. Diese Länder hätten genügend Polster aufgebaut und können von ihren Wachstumsraten zehren, so Lagarde.



