IPO: Bristol-Myers-Squibb will Mead Johnson komplett an die Börse bringen

dpaafx
Montag, 16. November 2009, um 9:27 CET

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb (BMS (NYSE: BMY - Nachrichten) ) will sich jetzt komplett von seiner Tochter Mead Johnson trennen. "Nach dem Anstieg des Aktienkurses seit dem Börsengang im Februar ist jetzt der richtige Zeitpunkt zum kompletten Ausstieg gekommen", sagte BMS-Chef James Cornelius am Sonntagabend in New York. "Wir setzen damit unsere Konzentration auf das Geschäft mit Biotechnologie fort." Den Aktionären des Pharmakonzerns werde angeboten, ihre Anteile in einem bestimmten Verhältnis in Mead-Johnson-Papiere zu tauschen.

Mead Johnson zählt bei Baby- und Kindernahrung zu den globalen Branchenführern und produziert auch Nahrungsergänzungen für schwangere und stillende Frauen. Wettbewerber ist unter anderem der schweizerische Nestle (4707.KL - Nachrichten) -Konzern ./zb/ne/wiz