Armonk (BoerseGo.de) - Der IT-Riese IBM konnte mit einem Gewinnanstieg von 6,0 Prozent auf 5,39 Dollar je Aktie die Konsensschätzungen der Analysten um 14 Cent toppen. "Big Blue" profitierte dabei insbesondere von seiner lukrativen Software-Sparte. Der Umsatz verzeichnete gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal einen Rückgang von 0,6 Prozent auf 29,3 Milliarden Dollar, was über den Analystenschätzungen von 29,09 Milliarden Dollar liegt.
Der Softwarebereich, mit dem IBM fast die Hälfte seines operativen Ergebnisses erzielt, verbuchte einen Anstieg von 3,0 Prozent auf 7,9 Milliarden Dollar. Der Bereich Dienstleistungen verzeichnete einen Rückgang von 2,0 Prozent auf 10,3 Milliarden Dollar. Die Erlöse der Hardware-Sparte fielen um ein Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar. Der weltgrößte IT-Dienstleister dient als guter Gradmesser für den Gesundheitszustand der Weltwirtschaft. IBM rüstet die Computernetzte von Unternehmen aus, wartet und betreibt sie und berät die Kunden in IT-Fragen.
Der Umsatz auf dem Heimatmarkt zeigte im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal keinen nennenswerten Zuwachs. Der Umsatz in den Regionen Europa/Mittlerer Osten und Afrika war um 5 Prozent rückläufig, dagegen konnte er in den Wachstumsmärkten Brasilien, Russland, Indien und China um 11 Prozent zulegen. Das Management teilte mit, dass das Unternehmen auf einem gutem Weg sei, sein Langfristziel von einem Gewinn von mindestens 20,00 Dollar je Aktie im Jahr 2015 zu erreichen. Für das Geschäftsjahr 2013 stellt das Unternehmen einen Gewinn von mindestens 16,70 Dollar je Aktie in Aussicht, was über den aktuellen Konsensschätzungen der Analysten von 16,63 Dollar je Aktie liegt.
Die Aktie legt nachbörslich aktuell um 4,2 Prozent auf 104,25 Dollar zu.

