Palo Alto (BoerseGo.de) - Der IT-Riese Hewlett-Packard hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres die Erwartungen der Analysten getoppt. Der Gewinn fiel mit 0,98 Dollar je Aktie 7 Cent besser als von den Analysten erwartet aus. Der Umsatz verzeichnete gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum einen Rückgang von 3,0 Prozent auf 30,69 Milliarden Dollar, was ebenfalls über den Konsensschätzungen der Analysten von 29,91 Milliarden Dollar liegt. Das Unternehmen hat mitgeteilt, dass es im Rahmen seines auf Jahre ausgelegten Restrukturierungsprogramms etwa 27.000 Angestellte beziehungsweise etwa 8 Prozent seiner gesamten Belegschaft entlassen werde. Dadurch will der IT-Riese jährlich etwa 3,5 Milliarden Dollar einsparen. HP-Chefin Meg Whitman: "Wir machen Fortschritte bei unseren Anstrengungen, Hewlett-Packard einfacher, effizienter und besser für unsere Kunden, Angestellten und Aktionäre zu machen".
Das PC-Geschäft stagnierte im zweiten Quartal. Die Service-Sparte verzeichnete einen Umsatzrückgang von 1,0 Prozent. Der Absatz im Bereich Drucker und Imaging ging im zweiten Quartal um 10 Prozent zurück, das Software-Geschäft konnte dagegen um 22 Prozent zulegen. Für das Gesamtjahr korrigiert das Unternehmen seine Gewinnprognose nach oben. Statt des ursprünglich erwarteten Gewinns von "mindestens" 4,00 Dollar je Aktie rechnet die Unternehmensführung jetzt mit einem Gewinn von 4,05 bis 4,10 Dollar je Aktie, was zugleich über den aktuellen Konsensschätzungen der Analysten von 4,03 Dollar je Aktie liegt.
Die Aktie legt nachbörslich aktuell um 9,8 Prozent auf 23,28 Dollar zu.

