New York (Frankfurt: A0DKRK - Nachrichten) (dapd). Der Computerkonzern Hewlett-Packard hat am Mittwoch Abschreibungen von acht Milliarden Dollar (6,5 Milliarden Euro) im Service-Bereich angekündigt. Das operative Ergebnis für das zurückliegende Quartal werde allerdings besser ausfallen als bisher erwartet, teilte das kalifornische Unternehmen mit. Der bisherige Leiter der Abteilung Enterprise Services, John Visentin, habe seinen Posten geräumt. Bis auf Weiteres werde der Bereich von Mike Nefkens geführt.
Weitere Kosten verursacht den Angaben zufolge die unerwartet hohe Akzeptanz eines Programms für Frühpensionierungen. Für das dritte Quartel müssten dadurch zusätzliche Belastungen von 1,5 bis 1,7 Milliarden Dollar berechnet werden - bisher hatte Hewlett-Packard diesbezüglich nur mit einer Milliarde Dollar geplant. Hintergrund ist der im Mai angekündigte Abbau von 27.000 Arbeitsplätzen bis 2014.
Das Ergebnis für das dritte Quartal will Hewlett-Packard am 22. August vorstellen. Die eigene, auf das bereinigte Ergebnis bezogene Gewinnprognose erhöhte das US-Unternehmen am Mittwoch auf einen Dollar pro Aktie. Analysten waren bisher von 97 Cent pro Aktie ausgegangen.
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