New York (BoerseGo.de) – Der amerikanische Möbelhersteller Herman Miller ist im vierten Quartal beim Umsatz und Gewinn leicht unter den Erwartungen der Wall Street geblieben. Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen leichten Rückgang bei der Nachfrage. Zudem berichtete der Konzern von anhaltend hohen Rohstoffkosten.
Das Unternehmen meldete einen Umsatz von 420,7 Millionen US-Dollar, was einem Rückgang von 4,7 Prozent gegenüber dem vierten Quartal des Geschäftsjahres 2011 entspricht. Die Erwartungen der Analysten lagen bei 426,15 Millionen US-Dollar. Der Auftragseingang betrug 443,8 Millionen US-Dollar und sank um 1 Prozent.
Der Gewinn je Aktie lag bei 0,20 US-Dollar, im Vergleich zu 0,30 US-Dollar pro Aktie im gleichen Zeitraum des Geschäftsjahres 2011. Der um Einmaleffekte bereinigte Gewinn je Aktie, der die Auswirkungen von Restrukturierungen und Wertberichtigungen ausschließt, betrug 0,28 US-Dollar, gegenüber 0,30 US-Dollar im Vorjahr. Der Konsens lag bei 0,30 US-Dollar.
Für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres wurden Umsätze im Bereich von 440 bis 460 Millionen US-Dollar in Aussicht gestellt. Das Ergebnis je Aktie soll voraussichtlich zwischen 0,37 und 0,41 US-Dollar liegen. Das Unternehmen rechnet dabei mit einer effektiven Steuerrate zwischen 33 und 35 Prozent.
Die Aktie notiert nachbörslich bei 17,41 US-Dollar mit 2,29 Prozent im Minus.



