New York (BoerseGo.de) - Die Hedgefonds haben in der letzten Woche weiterhin auf steigende Rohstoffpreise spekuliert, wobei es jedoch den größten Abbau der Positionen seit vier Wochen gegeben hat. Die meisten Experten nannten das Problem der Fiskalklippe in den USA als Grund für die gesunkene Zuversicht, meldete Bloomberg am Montag.
Die Hedgefonds und Vermögensverwalter verringerten ihre Netto-Longpositionen in 18 US-Futures und Optionen in der Woche zum 11. Dezember um 11,0 Prozent auf 802.817 Kontrakte. Bei Zucker gab es einen Rückgang um 68 Prozent, was der größte Wochenrückgang seit fünf Jahren war.
Der Standard & Poor‘s GSCI Rohstoff-Index, der die Entwicklung von 24 Rohstoffen abbildet, fiel dieses Quartal bisher um 4,2 Prozent. Seit Januar hat der Index damit 1,2 Prozent an Wert verloren, nachdem sich in der letzten Woche ein Anstieg um 0,7 Prozent ergeben hatte.
"Die Fed hat eigenen Aussagen zufolge keine Mittel, um den wirtschaftlichen Risiken zu begegnen, welche auf die Wirtschaft zukommen würden, sofern man sich in der Haushaltsdebatte nicht einigen würde“, äußerte John Stephenson von First Asset Investment Management.

